Archive for January, 2009
Gestrandet in Madrid
Es kommt immer anders als man denkt…
Tinas Weg von Buenos Aires führt über Madrid nach Frankfurt und dann nach Hamburg.
Leider ist der Anschluß-Flieger in Madrid nicht pünktlich und somit ist jetzt schon klar, daß Tina die Maschine in Frankfurt verpaßt.
Der nächste Flug mit freien Plätzen von FRA nach HAM ist um
17:45 Uhr – Ankunft in Hamburg 18:45 Uhr.
Mal sehen, ob es dabei bleibt…
Viele Grüße Marion
Welcome to Germany
Morgen nachmittag ist es soweit: Tina landet um 15:20 Uhr in Hamburg. Flug Lufthansa LH016
Über zahlreiche "Abholer" würde Tina sich sehr freuen 
Sie ist heute Nachmittag in Buenos Aires abgeflogen, natürlich nicht, ohne vorher noch ein
Original argentinisches Barbeque bei einer einheimischen Familie zu geniessen.
Ein einmaliges und besonders leckeres Erlebnis!! Zum Glück ißt sie seit ein paar Jahren wieder FLEISCH!
Vegetarier sind im Land Rinderfarmen sicher eine Seltenheit…
Ab morgen kann ich mich wieder meinem eigenen Job widmen und übergebe das
Weblog-Ruder an Tina Puppe!
Viele Grüße
Marion Meier
P.S. Fernsehtipp für Freitag: N3 Talkshow ab 22:00 Uhr. Gäste u.a. Tina Meier
Argentina mit dem Bike
Laurent hat es bis nach Copiapo geschafft. Um drei Uhr Nachts kam er an…der Check beim Doc ergab keine Bedenken, er fühlte sich aber nicht mehr sicher genug, um die restlichen Etappen anzugehen. Am Rundkurstag Copiapo-Copiapo war also ein wenig Zeit, um zu entspannen und die KTM wieder fit zu machen. Fit für mich, denn ich durfte sie auf der Serviceetappe von Copiapo nach La Rioja fahren. 800 km mit einer wundervollen Andenüberquerung und etwa 300 km Offroad. Es war klasse, endlich mal wieder auf dem Bike zu sein. Auch wenn die 690er ein wenig zu groß für mich ist. Ich hatte einen super Tag.
Unterwegs habe ich die Monster-Truppe getroffen. Es gab ne kalte Coke und…man glaubt es kaum, ich habe Eiscreme bekommen. Mitten in den Anden auf einer extrem staubigen Piste. Die Jungs sind einfach wunderbar und wissen genau, womit man Frauen locken kann
Die Höhe war ganz ok, es ging auf über 4200 Meter, aber nach einer Weile habe ich mich doch ein wenig dizzy im Kopf gefühlt. Müde und das während der Fahrt. Ein weiterer Pitstopp und ne Cola brachten mich wieder auf Trapp und ich konnte die Fahrt entlang des blauen Sees antreten, den ich für den Hintergrund meiner Autogrammkarte ausgewählt hatte.
Da wir erst spät in Copiapo aufgebrochen waren und der Team Skandinavia Truck nur 90 km/h fahren durfte, die in den Bergen noch deutlich unterboten wurden, kamen wir auf den letzten 300 km in die Nacht. Immer geradeaus auf den endlos langen Asphaltbändern, die sich durch das Land schlängeln. Adrenalin-Highlight unterwegs: eine Herde Esel stand mitten auf der Strasse und ich hätte um ein Haar umgesattelt.
Ansonsten war es eher langweilig, im Dunkeln sieht man einfach zu wenig von der Landschaft.
In La Rioja wurden wir mit einer großen Dakar-Party empfangen. Die ganze Stadt war auf den Beinen, um zu feiern. Die Begeisterung ist ungebrochen und wird in jedem Ort wieder aufs neue zelebriert.
Sicher auch ein Grund dafür, die Rallye im nächsten Jahr wieder in Südamerika zu veranstalten. Alle wollen und sobald alle Verträge unterzeichnet sind werden die Champagner Flaschen geköpft. In diesem Jahr hatten sie ja auch reichlich Gelegenheit, um das Land und seine Überraschungen unterwegs kennen zu lernen. Viele Etappen konnten nicht plangemäß durchgeführt werden, ungeahnt viele Fahrzeuge waren durch den Endurocharakter der Strecke gezwungen, die eine oder andere Nacht außerhalb vom Camp zu verbringen. Für die Topfahrer bestand dazu allerdings kein Anlass. Sie waren gewohnt flott unterwegs und hatten reichlich Zeit, um sich von den Strapazen zu erholen. Wäre das Reglement durchgängig eingehalten worden, dann wären jetzt deutlich weniger Fahrzeuge auf dem Weg zum Podium nach Buenos Aires.
Der Stimmung tut das keinen Abbruch, alle genießen den herzlichen Empfang und das südliche Temperament. Vor allem die Chicas stehen hoch im Kurs
Und auch im Camp wird es immer lockerer, die Jungs fangen schon an ihre T-Shirts zu tauschen. Dakar-Shirts sind ja quasi überall ausverkauft, die offiziellen Dakar-Shops haben nur noch die Restbestände.
Morgen abend wird es die große Dakar-Party in Buenos Aires geben. Eine letzte Gelegenheit, alle zu sehen, bis es wieder einmal heißt: bis zum nächsten Mal.
Wieder auf dem Motorrad unterwegs
Wer wollte nicht schon immer mal einen 4000er besteigen? Tina hat es jetzt geschafft- allerdings auf
2 Rädern statt auf 2 Beinen
Ihr "Schützling" Laurent Meffre #170 hat leider aufgegeben, aber das Motorrad muß ja zurück nach Buenos Aires. Also schnell in die Moped-Klamotten gesprungen und rauf auf die Rallye KTM! 
800 km Verbindungsetappe: über den San Francisco Paß, vorbei an diesem tollen, türkis schimmernden See und dann in das Biwak nach La Rioja. Nach den langen Tagen in den Service Trucks endlich mal wieder Motorrad fahren!
In La Rioja gab es in der Nacht sehr viel Regen und Tina ist in íhrem Schlafsack fast weggeschwommen….
Nach den schweren Unwettern in der Gegend um La Rioja wurde die heutige Wertungs-Etappe mal wieder verkürzt.
Der Start ist erst um 11:30 Uhr Ortszeit.
Viele Grüße Marion