Archive for March, 2009

Kein Glück mit den Motoren…

Für Tina lief es bei der Tuareg Rallye eigentlich ganz gut: die kleinen Eselspfade sind mit der 250er kein Problem, 200 km Königsetappe im Erg Chebbi locker geschafft, Schutzengel für einen Autofahrer gespielt und nun ist Schluß mit lustig.

Sintflutartige Regenfälle mit Gewitter und Hagel, eine abgesagte Etappe und auch noch ein Kolbenklemmer im Motor der 250er…. und das kurz vor dem Tagesziel. Sehr Schade! Die Platzierungen waren bis dort immer um den 20.Platz herum.
Der Rallyetross ist nun per Fähre auf dem Weg nach Spanien, wo noch eine kurze Etappe auf die Fahrer wartet.  

Danach geht´s wieder nach Hause. Dann gibt´s die Neuigkeiten wieder aus erster Hand!

Viele Grüße Marion

rallye im erg chebbi

nach 3 tagen machen sich die ersten wehwehchen bei allen bemerkbar… die ersten verletzten wurden bereits abtransportiert und sind auf dem heimweg. bei mir und der kleinen 250er WR laeuft es ganz gut. wenn auch auf den schnellen etappen ein wenig leistung fehlt…und die schaumgriffe und der lenkungsdaempfer und die verkleidung ;) aber es geht auch mit diesem naked rallye bike. platz 28 nach 2 etappen, leider ca. 20 min. in der ersten speziale verloren beim suchen nach dem fehler im roadbook; 500 meter zuviel im bild, da kann man schon mal suchen? wenn man nach roadbook fahren will. wer nur nach GPS faehrt ist da manchmal im vorteil.

Morgen kommt die koenigsetappe: 200 km nur durch und ueber die duenen im erg chebbi…soviel duenen gibts fast nirgends. heute hatte ich den halben tag mal wieder das vergnuegen mit einem "verfolger" zu fahren. Jairo Segarra aus Castellon. morgen will er wieder mit mir fahren, lernen wie man gut navigiert ;)

x-ray negativ

beim x-ten mal anstehen heute habe ich dieses hand-doping grad entdeckt. schmale tape streifen sorgen fuer eine bessere durchblutung der hand…bin gespannt,ob es hilft… ansonsten sind in diesem jahr 150 bikes in wertung dabei und ich hoffe sehr, die ausfallquote wird sich nicht an der dakar orientieren. da mein dakar bike noch mit diversen baustellen zu hause steht, musste ich an meine 250er enduro einen kleinen navi vorbau anbauen. damit sollte ich auf jeden fall einen kleinen vorteil in den enduro etappen haben ;) mittlerweile sind wir auf der faehre, marokko, wir kommen. eine woche fahrspass, das garantiert die tuareg-rallye auf jeden fall.

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mms.smil

Funkstille

Endlich mal eine kurze Erklärung für alle, die sich über die Funkstille hier Gedanken machen…

Meine Mama ist am Montag verstorben.

Sie hatte Krebs, der im letzten März diagnostiziert wurde. Über das Jahr hat sie sehr gekämpft, eine erste Chemo begonnen, diese wieder abbrechen müssen, da eine Komplikation mit der Wundheilung nach der OP auftrat, Aufenthalte auf der Intensivstation und für uns Bangen und Hoffen, da ihr Leben am seidenen Faden hing.
Sie war so stark und hatte einen unglaublichen Lebenswillen, der ihr es ermöglichte, sich soweit wieder zu erholen und eine weitere Chemotherapie zu starten, die uns gemeinsame Zeit ermöglichte.
Die ganze Zeit unterstützte sie mich auch bei meinem großen Projekt und wir verbrachten viel Zeit gemeinsam, um darüber zu reden.
Bei meiner Abreise nach Buenos Aires ging es ihr schon sehr schlecht und meine größte Sorge galt ihr, während ich in Südamerika war.
Im letzten Monat verschlechterte sich ihr Zustand rapide, der Krebs war trotz der Chemo weiter gewachsen.
In der letzten Woche ging es ihr dann so schlecht, dass ich nicht mehr wegfahren wollte, obwohl ich einen Termin beim SSRT zugesagt hatte. Sie aber schickte mich los, ich könne dort nicht absagen, alle würden meinetwegen dorthin kommen. "Mach dir keine Sorgen, mir geht es gut." war immer der Spruch, der ihr leicht über die Lippen kam und mit dem sie mich fortschickte. Sie wollte nicht das Gefühl haben, man blieb ihretwegen, denn das bedeutete, sie würde bald gehen müssen.

Nun musste sie doch gehen. Und es war so schwer für uns alle. Am Donnerstag Abend vom Flughafen kommend bin ich direkt zu ihr ins Krankenhaus gefahren und dort bis Montag bei ihr geblieben. Marion war auch an drei Nächten mit bei ihr, wir haben uns einfach das zweite Bett im Zimmer geteilt. Ich hoffe sehr, dass sie jetzt endlich ohne Schmerzen ist und mich tröstet der Gedanke, den wir unserem kleinen Mäxchen erzählt haben…."Omi ist jetzt im Himmel, sie sitzt auf einer Wolke und winkt dir zu."

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