Archive for June, 2009
Dresden Breslau Etappe 1
Der zweite Teil der ersten Etappe führte uns wieder auf die Prolog Strecke vom Morgen. Die Streckenführung wurde um ein paar Schleifen erweitert…quasi round the houses und auch durch die alten Häuser. Mir hat es super gefallen, richtige Enduro-Sektionen. Die Hubbel vom Morgen waren von den Autos und Trucks extrem begradigt worden. Da gab es für die Bikes keine Probleme mehr.
Allerdings war ein weiteres Loch geflutet worden- mit dem durften die Autos schon im Prolog Bekanntschaft machen. Extreme Mumpe bei der die Schwierigkeit darin bestand am anderen Ende wieder hinaus zu kommen.
Mein Bike lief übrigens hervorragend, nachdem dieser Anfängerfehler vom Morgen beseitigt war.
In der ersten Runde fuhr ich bei der Ausfahrt genau gegen einen Stein, der sich im Matsch versteckt hatte. Es waren aber sofort zwei Jungs von der Orga zur Stelle, um mir ein wenig Zughilfe zu geben.
Die zweite Runde lief da deutlich besser, während sich die anderen Fahrer auf der linken Spur stauten nahm ich die rechte Spur und konnte ohne große Probleme am anderen Ende wieder aus dem Matsch rutschen.
Das Bike und meine Stiefel sahen nicht so verlockend aus, als das ich sie ohne kleine Wäsche hätte anfassen mögen…die erste Fahrt nach dem Ziel führte mich also zur nächstgelegenen Shell Tankstelle, wo ein freundlicher Tankwart mein Bike kärcherte. Großartiger Service. Da fahre ich gern wieder hin.
Die Ergebnisse werden sicher noch eine Weile benötigen…die nächste Fahrerbesprechung gibt es auch erst morgen früh um 7:30 Uhr.
Canon Kamera-Express.nl Rally Team auf der Dresden-Breslau Rallye 2009
Meine 250er, die am Ende der Tuareg-Rallye mit einem abgerissenen Ventil ausgefallen war ist wieder startklar. Sie hat einen neuen gebrauchten Motor bekommen, den ich bei http://www.enduroteile.com/ gefunden habe. Also eigentlich hat sie mein Clubkollege gefunden, noch ehe ich überhaupt auf der Suche war. Und er passt perfekt. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie die Marathon-Etappen schafft… die eine geht über 580 km, die andere immerhin 485 km. Am Ende der Woche wird sich zeigen, wie gut es lief. Normalerweise liegt es ja immer an der Fahrerin
Die 15. Dresden-Breslau Rallye 2009 ist soeben gestartet. Die Prologrunde ging, wie im letzten Jahr, ueber Stock und Stein Rund ums Messegelände. 2 Runden mussten für den Prolog absolviert werden und es waren richtig schöne Schikanen dabei. Und wie bei einem running gag…direkt vor den Zuschauern ging mein Bike aus und ließ sich nicht wieder starten. Ich dachte ich brech zusammen.
Die Lösung, die Dirk Schuttel fand, ein Kabel vom Bremslicht war nicht gut befestigt und hatte sich auf den Krümmer geschmort. Kurzschluss – Strom tot. Nach endlosen Versuchen lief sie dann schnell wieder, nachdem er den Stecker gezogen hatte.
Zurück im Camp hat mir Henks Mechaniker geholfen und das Kabel gelötet. Ich habe schnell die Sicherung gewechselt und siehe da…sofort springt die Kleine wieder mit dem E-Starter an.
De Prolog hat einen super Vorgeschmack auf die Rallyestrecke gegeben… die 1. Etappe ging in einer Sandgrube am Stadtrand von Dresden schon richtig schön enduromäßig zur Sache. Da gab es Abfahrten, solche habe ich noch auf keiner meiner 3 Breslau Teilnahmen erlebt. Super Klasse!!! Für diejenigen, die sich diese Abschnitte nicht zutrauten gab es eine Chickenline gegen Strafzeit. Auch eine gute Lösung, so findet jeder etwas, was ihm gefällt.
Heute Nachmittag geht es noch einmal für zwei Runden auf die Prolog-Strecke. Diesmal allerdings in Wertung.
Morgen machen wir hier in Dresden noch einen kleinen Charity-Show-Event, dann verlegen wir das Camp nach Hohenmölsen bei Leipzig.
Henk und ich haben noch keinen Dritten Mann für unser Team gefunden. Im Moment versuchen wir, seinen Mechaniker Eldert zu überreden…er sagt, einen Helm habe ich
Er könnte so direkt als Wasserträger unterwegs dabei sein. Bleibt dann das Problem mit dem Auto, das noch keinen Autopiloten hat…
Er ist auf seinem Dakar Bike unterwegs…wahrscheinlich die letzte Gelegenheit es mal ein wenig im Gelände zu bewegen
Results gibt es sicher später bei den üblichen Verdächtigen von http://www.marathonrally.com/
RBC Rally Bike Center
Ewout von RBC hat mich gebeten ein wenig Werbung für ihn zu machen: Neben tollen Werkzeugen hat er sehr viel Rallyeequipment und reichlich Dakar-Erfahrung. RBC vermietet Rallyebikes fuer grosse und kleine Rallyes. Ausserdem hat er auch ein paar rallyefertige Bikes zu verkaufen. www.rallybikecenter.nl Mein Dakar Bike wird im Moment wieder wie neu gemacht und wird dann auch hier zum Verkauf angeboten. Interessenten koennen sich natuerlich auch jetzt schon melden.
Opel Race Camp – Level 2
Am Wochenende war es wieder soweit… Die Bild Hamburg tituliert es Heute so: Motorrad-Tina faehrt fremd – fuers TV. Im RNC Renn Astra, einem echten Hoellengeraet, wie gemacht fuer die gruene Hoelle auf einem Handlingkurs auf dem ehemaligen Nato-Flugplatz in Pferdsfeld.
In 50 Hangars, grossen Garagen, wie Manuel Reuter sie bei der Begruessung nannte, parkten Phantom Flugzeuge – oder wie nennt man sie korrekt? Phantoms…Phantome?
Egal, hier ging es in diesem Level darum, in die Top 20 zu gelangen. Und es waren 70 verdammt schnelle Leute gekommen.
Wer die Qual hat…
und auch die flotten 20 werden nicht alle im Race Car sitzen. Am Ende koennen nur 8 beim 24 Stunden Rennen in 2010 an den Start gehen. Und sie sollen aufs Treppchen fahren. Gesucht wurden also nicht Blonde, Grosse oder Kleine, gesucht werden die Schnellsten.
Wer mich kennt, der weiss, ich habe viele Staerken, die Schnellste bin ich jedoch nicht. Auch wenn der Schluessel, den mir Jockel Winkelhock in dieser Folge ueberreichte, nicht passte, es war ein Vergnuegen, dabei gewesen zu sein.
Und ich hatte sehr viel Spass beim Training fuer diese Doku-Soap. Meine Fahrtechnik hat sich auf jeden Fall verbessert, Erfahrung kommt, wie das Wort schon sagt, von Fahren. Ab November koennt ihr auf DSF verfolgen, was ich dort im Opel Astra "gefahren" habe, ob ich wie eine Phantom ueber die Startbahn geduest bin, oder ob es doch eher ein Mokick war
Immer an meiner Seite…die Kameras.
Dakar ohne KTM
Nur einen Tag nach der Pressekonferenz zur Streckenführung der Dakar 2010 und der Ankündigung zukünftig nur noch 450cc Bikes zuzulassen hat KTM die Konsequenzen gezogen und sich aus der Dakar zurückgezogen.
Offen bleibt nach dem Interview, ob es weiterhin einen Support für die Privatiers geben wird, die, im Gegensatz zu den Profi und Semi-Profifahrern, noch ein Jahr Galgenfrist für die großen Bikes bekommen haben.
Das ganze Interview lest ihr hier.
Infos zur Änderung des Reglements: Quelle: www.dakar.com
This year, the organisers of the Dakar have decided to balance the sporting aspect by changing the technical regulations in the car and bike classes. Some petrol vehicles will benefit from an aid that will allow them to reduce the gap that grew with the diesel technologies that have been dominating the debates. On two wheels, the decision to build for the 2011 horizon a field only for bikes of maximum 450cc will allow to level all bikers. This measure will partly be effective for 2010.
Bikes: on equal terms
For several years, more and more of the top bikers have won specials or finished in the leading ten overall positions using under 450cc bikes. At the same time, the smaller capacity machines have been more and more present, representing 40% of the registered riders at the start of the 2009 Dakar. Financially more accessible and more reliable than the older bikes of the previous generations and now more adapted to the demands of cross country rallies, the 450cc still have a deficit in performance that prevent them from reaching even higher ambitions. This difference will be totally erased for the 2011 Dakar during which only bikes with engines under 450cc will be accepted.
A restrictor in 2010 for the amateurs over 450cc
In order to reach this objective of levelness between competitors that will open the number of potential victory contenders, a transition measure has been taken for the 2010 Dakar. Aware of the important number of competitors already having bikes of over 450cc, the organisers have decided to accept them for this edition with the obligation to set up a restrictor reducing the power of the engine. This restrictor, conceived to limit the performance to the level of the 450cc, will be provided by the rally organisation.
The champions on 450cc in 2010
This modification aiming to support the amateur riders that want to line up at the start of the rally will not be applicable to a certain number of professionals and semi-professionals for which a list will be established later. The possible winners will therefore be forced to use as soon as 2010 a bike of under 450cc. On equal terms, they will battle it out using the qualities that define champions in the discipline: physical endurance, piloting, navigation.
wilde Tiere in Rumaenien
Wer sich das erste Mal auf den langen Weg nach Rumaenien begibt erntet in seinem Umfeld oft Unverstaendnis und fragende Blicke… Rumaenien, das ist doch bestimmt total unterentwickelt, da soll es Vampire und lauter wilde Tiere geben…
Ja, das Strassennetz ist wirklich nicht so toll…genau das Richtige für Offroadfans jeglicher Couleur.
Und ja, wilde Tiere gibt es wirklich. Erst kuerzlich hat ein Schaefer eine neue Vogelart entdeckt.
Gestellt von Hütehunden sass der Cross-Papagei qualmend auf einer Astgabel, auf die er sich auf der Flucht vor den vermeintlichen Woelfen geflüchtet hatte.
Wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte??? Wilde Geruechte ueber die unbekannte Wildnis Rumaeniens…Kameraden, die nicht auf ihren Hintermann acht geben…grosse Motorraeder und natuerlich die Suche nach Hoeherem
Vertraulichen Meldungen zufolge soll der Cross-Papagei am Abend nach der erfolgreichen Rettung als Schnapsdrossel gesehen worden sein.
Der Schaefer bedauert noch Heute, keine Camera griffbereit gehabt zu haben.
Wieder einmal war es eine super Woche in den rumaenischen Bergen, die viel zu schnell verging.
Mit Dougie und Steven – natuerlich abwechselnd – auf Entdeckungstour unterwegs ueber Stock und Stein. Fuer meine Fahrspass hatte ich eine neue 250er EXC F dabei, die Hopser mir zur Verfuegung stellte. Ein echtes Maedchenbike, sie passte mir auf Anhieb. Es ging sogar soweit, das Steffen auf Nikotinpflaster umstellen will, wenn wir unterwegs sind, da der PCH kaum noch dazu kommt die obligatorischen Pausen zu machen. Die es immer dann gab, wenn irgendwer (unter anderem ich) irgendwo nicht rauf oder runter kam…
Danke fuer eure Geduld in den letzten Jahren und die immer wiederkehrenden Mantren…es ist doch ganz einfach (ha ha) …gib doch endlich mal Gas…go go go
- endlich koennt ihr die Fruechte eurer Arbeit als Trainer geniessen.
Nach einer Woche Sonnenschein fuhren wir dann noch zum Romaniacs Training nach Sibiu. Dort war es unglaublich kalt, oben in den Bergen schneite es sogar. Das veranlasste unseren wackeren Schotten zur Umkehr, vermutlich hatte er extrem kalte Fuesse…er spart immer an den Socken
Hier findet ihr noch einen kleinen Bericht ueber das gemeinsame Training mit Dani Pexa im Regenwald.