Archive for March, 2010
Dakar 2011 Argentina-Chile
DAKAR 2011: ARGENTINA-CHILE, ACT III
After two editions in South America, the organisers of the Dakar are pleased to announce that the world’s leading rally-raid will take place there again in 2011.
The excellent relations built up with the two countries, the vital assets in sporting terms, as well as the swell of enthusiasm seen amongst spectators last January, have led the Dakar team to propose a third instalment in Argentina and Chile for the 2011 edition, which will take place from 1st to 16th January.
For Enrique Meyer, the Argentine Secretary of State for Tourism, “being able to count on the Dakar again is a dream come true for Argentina. For the last two years, in addition to the sporting aspect, we have displayed to the whole wide world (more than 190 countries) our landscapes and people. We are very proud to welcome the Dakar again and have worked very hard to be able to do so”.
Furthermore, the new Minister for Sports in Chile, Ruiz Tagle, explains, “It is an honour for Chile to be confirmed as a co-host of the Dakar 2011. We are convinced that this veritable international festival of sport is a perfect way of showing the unique sites of our country to the rest of the world. We would like to underline the importance of this event at a time when our country is suffering the consequences of a devastating earthquake. This Dakar will help us look toward the future and demonstrate that Chile is capable of overcoming such misfortune”.
For the coming years, the rally organisers are continuing to work on several projects, in particular the possibility of a return to the African continent.
Important dates for organisation of the rally:
15th May 2010: Enrolment for the rally opens on www.dakar.com
End of November 2010: Vehicles from Europe will board at Le Havre for the trans-Atlantic crossing
30th and 31st December 2010: Scrutineering in Buenos Aires
1st January 2011: Briefing, starting ceremony and departure to the first bivouac
2nd to 15th January 2011: Dakar Rally 2011 Argentina-Chile
16th January 2011: Finishing ceremony in Buenos Aires
The detailed route and sporting news will be unveiled at a press conference in Paris on 29th April.

Merzouga Dünen
Meine kurze Co-Piloten-Karierre wurde Heute schon kurz unterbrochen…ich war soooo seekrank. Bis km 4o haben mich die Tabletten noch gerettet, dann war es vorbei. Und bis zum Ende der Runde habe ich nur gespuckt. So schlecht war mir das letzte Mal bei der Fährüberfahrt von Spanien nach Marokko vor 2 Jahren. Und ähnlich schwer war “die See” Heute, die Dünen in Merzouga im Auto sind nix für meinen Magen.
Edo habe ich dann allein weitergeschickt, auf dem Bike müssen wir ja auch immer allein navigieren.
Morgen werde ich es wieder versuchen, 4 Runden Motocross…vielleicht sind die Dünen dann etwas sanfter und mein Magen rebelliert nicht wieder.
Spätestens übermorgen geht es wieder über gemixtes Terrain gen Norden. Die Pisten liegen mir offenbar eher.
Morgen Nachmittag werde ich die Rallye KTM von Miran Stanovnik testen. Ab in die Dünen mit dem großen Bike…vielleicht nur mit halbvollen Tanks
Ich freue mich schon sehr darauf, sie zu fahren. Und die Dünen auch mal zu geniessen.
Das Miran und das Bike es wirklich können haben wir Heute wieder erleben dürfen, lässig hat er die Königs-Etappe gewonnen.
Zweiter wurde Ingo Waldschmidt aus Namibia. Er hat mich im letzten Jahr auf der zweiten Etappe der Dakar beim Kicken meiner defekten Yamaha unerstützt.
Thomas Kleinwächter ist in diesem Jahr auf dem Bike dabei und mischt das Feld ordentlich auf. Gestern hat er die Etappe locker für sich entschieden, obwohl er von weit hinten starten musste.
Ich bin schon sehr gespannt, wer am Ende das Rennen für sich entscheidet, “to finish first you have to finish first” – wie es hier so schön heißt.
Achterbahnfahrt in den Duenen
Die heutige Etappe brachte uns durch drei verschiedene Ergs. Die kleinen direkt nach dem Start waren – wie immer – die mit dem weichsten Sand. Da haben wir uns einen sehr attraktiven Camelgrasbusch zum Verweilen ausgesucht. Schaufeln muss man ja auch mal ueben ![]()
Leider haben wir kein Luftdruck-Reguliersystem im Auto…wir muessen immer raus, um Luft abzulassen oder wieder aufzufuellen…das dauert…ausserdem hat unser Auto ein nicht blockierbares Differenzial, was die Duenenquerungen nicht einfacher macht. Hängt ein Rad in der Luft dreht sich das andere nicht mehr ;(
Aber insgesamt war es trotz der kurzen Zwischenstopps eine schöne Etappe. Abwechslungsreiche Landschaft, Oasen und wieder viel Grün. Meine Reisetabletten haben mich ueber den Tag prima uebelfrei gehalten, trotz der Achterbahnfahrt. Erst ganz kurz vor dem Ziel wurde mir ein wenig flau in der Bauchgegend und ich war froh, als ich die Zielflagge sah.
Da die Etappe gestern später als geplant begann und viele Teilnehmer nach Einbruch der Dunkelheit geborgen werden mussten, gibt es erst Heute Abend die aktuelle Wertung.
In Missor empfingen uns unsere marokkanischen Mechaniker mit weissen Arbeitsoveralls…die Herren Doktore…leider sahen sie, wie zu erwarten, nur ca. 3 Minuten gut aus, danach waren sie mit rotbraunen Matschstreifen verziert. Auch die Disko-Schuhe waren ein echter Hingucker
Rallye Co-Pilot
Das riesige Starterfeld der diesjaehrigen Tuareg-Rallye ist in Merzouga eingetroffen…und ich habe meine ersten Erfahrungen als Co-Pilotin im Auto hinter mir. Einschliesslich der ersten kleinen Erg-Querung.
Und – Pharmacie sei Dank – ohne Spuck-Stopp
Oder es liegt an Edos Fahrweise, ich werde es allerdings nicht ohne Tabletten versuchen. Ich hasse es, wenn mir uebel ist.
Der erste Tag nach der ruhigen Faehrueberfahrt war mit vielen Flaechen verbunden, ich habe mit dem Trip rumprobiert, denn die angezeigten Kilometer waren zu wenig und es passte nicht zu den Roadbookangaben. Vom Bike gewoehnt habe ich mit kleinen Schritten versucht die Abweichung zu beheben…ohne Erfolg…groesser, kleiner, wieder noch groesser…nix.
Aber Heute, endlich, mit 243 war ich endlich perfekt im Trip…anstatt 2 oder 3 groesser waren es 30 mehr. Und somit konnten wir Heute ein wenig mehr Gas geben.
Die Cockpit Postition ist ungewohnt passiv, aber ok, Im Vorbeifahren die Motorbike-Profi Extraloops anzusehen faellt mir allerdings sehr schwer. Da ueberkommt mich die Sehnsucht, meinen Sitzplatz gegen die harte Motorradsitzbank zu tauschen.
Morgen kommen mehr Duenen, 3 Ergs, Edo freut sich schon sehr, ich bin noch nicht sicher…staendig lauert die Seekrankheit, der ich ein Schnippchen schlagen moechte.
Edos Fahrweise ist angenehm, er hat noch keine Schaeden ueber Intercom erlitten…kein Gekreische uebers Mikro. Was aber spaetestens in den Duenen noch kommen kann.
Besonders genossen habe ich wieder die Landschaft, Marokko im Fruehling ist einfach traumhaft. Es hat viel geregnet, was bedeuted, es gibt viel Gruen. Aber auch viele Schaeden, an den Pisten und Flusseberquerungen. Heute Morgen musste der Start in die Speziale verlegt werden, da die Bruecke in Missor ueber Nacht weggespuelt war. Gestern Abend war sie noch befahrbar, kaum wartet man ein paar Stunden und Kubikmeter Wasser, schon ist das Fundament weggespuelt.
Das komplette Fahrerfeld im Convoi zum Start zu sehen war beeindruckend, nomalerweise sieht man immer nur einen Teil davon. 200 Motorraeder sind hier in diesem Jahr am Start, aufgeteilt in Profis und Amateure, auf groessen Rallyebikes, Zweizylindern und leicht modifizierten Enduros.
Bei den Autos kenne ich mich noch nicht so aus
ueber die Woche werde ich es sicher noch lernen…
Die Navigation ist fuer mich deutlich leichter, als auf dem Bike, da ich viel mehr Zeit dafuer habe. Und es gibt nicht andauernd etwas anzusagen, viele Bilder, die gradeaus zeigen waehrend man auf der Hauptpiste bleiben soll, koennte man einfach weglassen…15 km der Hauptpiste folgen…dazwischen gucken, ob Gefahrenstellen kommen, da nur die besonders gefaehrlichen im Roadbook angegeben sind.
Results kommen Morgen, Heute sind noch nicht alle Teilnehmer im Ziel angekommen.
Rallye Aicha des Gazelles
20 Jahre Frauenpower, wenn das kein Grund zum Feiern ist.
Lest unbedingt mehr von diesen ganzen tollen Frauen und ihren Geschichten auf http://www.rallyeaichadesgazelles.com/
Hier geht es nicht darum, so schnell wie möglich zu fahren, sondern so präzise wie möglich zu navigieren und die kürzeste Strecke zu finden.
Ich hoffe sehr, während der Tuareg-Rallye die Gelegenheit zu haben, mal ein wenig Gazellen-Bivouac-Luft zu schnuppern. Laut Starterliste können noch deutlich mehr Mädels auf Bikes dabei sein, vielleicht ein Plan fürs nächste Frühjahr
Schnappsidee
Die Schnapsidee der Siegerehrung bei der Breslau Rallye 2006 wurde endlich mit dem ersehnten Erfolg belohnt…die Überquerung der Zielrampe der Dakar Rallye 2010.
So schnell wie die Entscheidung, die Teilnahme zu versuchen ging, ließ sich der Erfolg allerdings nicht herstellen. Der erste Start 2008 wurde durch die überraschende Absage kurz vor dem Start in Lissabon vereitelt. Für mich war das eine unglaubliche Enttäuschung, ich war so stolz, es an den Start geschafft zu haben und freute mich riesig darauf, mich endlich ins Abenteuer zu stürzen. Unverrichteter Dinge musste ich wieder nach Hause reisen.
Aber von Natur aus als unerschütterliche Optimistin unterwegs war ich bald wieder mit den Vorbereitungen für die nächste Dakar beschäftigt. Diese sollte zum ersten Mal in Südamerika stattfinden. Zu den normalen Fragen, was die Teilnehmer wohl auf der Strecke erwarten könnte, kommen bei dieser neuen Dakar auch Fragen wie z.B. Wie verhalten sich die Fahrzeuge bei den Andenüberquerungen in großer Höhe? Wie können wir die Höhenunterschiede während einer Etappe optimal fahren? Wie reagiert mein Körper auf die Höhe, werde ich unter der Höhenkrankheit leiden? Die Frage nach der Streckenführung hingegen war nur für die Profiteams interessant, für die Amateure sind diese Informationen nicht so spannend.
Mein Motorrad in der Höhe zu testen war mir leider nicht vergönnt, mit technischem Defekt musste ich 5 Kilometer vor dem Ende der 2. Wertungsetappe mein Rennen beenden.
Deprimiert über den frühen Ausstieg aber körperlich unverletzt setze ich meine Reise in verschiedenen Service-Trucks fort. Mich zu Hause zu verstecken wäre für mich nicht in Frage gekommen. Meine Traumreise war bezahlt, ich wollte wenigstens die restliche Zeit dabei sein. Obwohl es manchmal hart war, den anderen bei ihrem Rennen zuzusehen.
Meine neu gewonnene freie Zeit nutzte ich, um Kontakte zu knüpfen, mir Tipps von den anderen Teams zu holen und einen Freund bei seinem Rennen zu unterstützen. Er war ohne Mechaniker unterwegs und kam fast immer erst mitten in der Nacht ins Bivouac. Dann habe ich für ihn die Wartung seiner Rallye KTM übernommen, damit er etwas mehr Schlaf bekam.
Auch kam ich in den Genuss der Liebe der Zuschauer. Sie sind absolut begeistert, von der ganzen Rallye. Für sie sind dabei alle gleich wichtig, Fahrer, Mechaniker, Servicecrews – alle dürfen Autogramme verteilen und bekommen die Woge des Jubels zu spüren. Eigentlich auch nur gerecht, denn ohne ein gut arbeitendes Team wäre kaum ein Rennfahrer in der Lage, ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Bei meinem dritten Dakar Start für das HS Rallye Team übernimmt Thorsten Kaiser mit seinem Team die Servicearbeiten an meinem Motorrad.
Die “Buben” sorgen jede Nacht dafür, dass ich am nächsten Morgen mit einem fast neuen Bike an den Start fahren kann. Und ich versuche dafür jeden Tag konstant zu fahren, keine Stürze zu riskieren und es heil ins Etappenziel zu schaffen. Dieser Plan gelingt fast immer. Ich habe nur 2 Tage, an denen ich oft, aber harmlos stürze, fast immer mit einem Handstand über den Lenker, denn es sind Stürze im Sand. Unerwartet weiche Untiefen verursachen ziemlich abrupte Stopps der Motorräder und katapultieren die Fahrer vors Vorderrad. Dennoch leidet das Material ziemlich, an einem Tag verliere ich einen der Hecktanks, da die Schweißnähte durch die Dauervibrationen gebrochen waren. Das war dann aber auch der einzige Werkzeugeinsatz, den ich während der 14 Fahrtage hatte, der Benzinschlauch musste durchtrennt werden, damit ich den Sprit in die vorderen Tanks umfüllen und den Tank auf dem Heck befestigen konnte. Glücklicherweise stand nur einen Kilometer weiter ein Pressefahrzeug, dem ich mein Gepäck mitgeben konnte. Ansonsten hätte ich ihn sicher irgendwann für die Souvenirjäger zurückgelassen. Wie steinig die Etappen waren konnte Thorsten immer an den Felgen ablesen. Und an den verbogenen Bremsscheiben, drei Stück habe ich auf dem Gewissen, soviel wie nie.
Aber Bremsen werden sowieso überbewertet…ich musste 180 Kilometer einer bergigen Etappe ohne Hinterradbremse auskommen und kann dazu nur sagen, nach anfänglichen Adrenalinausstößen gewöhnt man sich daran. Beim Versuch, irgendwo eine Lücke zu finden, um ein vorausfahrendes Quad zu überholen wurde ich in einer Kurve abgedrängt und angesichts der schnell näher kommenden Kakteen entschied ich mich, mein Bike allein in die Stacheln zu schicken. Dort zog ich es wieder raus und setzte meinen Weg fort. Bis zur nächsten Kurve, da funktionierte die Bremse plötzlich nicht mehr. Ich konnte die Kurve grade noch so meistern und suchte dann nach dem Problem, konnte es aber nicht finden.
Nach langem Suchen konnten meine Mechaniker abends herausfinden, dass ich bei dem Ausflug in die Kakteen wohl einen kleinen Stein an der Leitung bei der Bremspumpe verklemmt hatte und mit dem nächsten Einfedern die runde Befestigung zu einem Ei verbogen hatte. Durch die daraus resultierende Undichtigkeit ließ sich kein Druck mehr aufbauen, wodurch die Bremse funktionsunfähig war. Problem erkannt, Problem gebannt – blieb mir am nächsten Tag, mich wieder daran zu gewöhnen, die Fußbremse einzusetzen.
Während der Fahrt kommen regelmäßig Zweifel auf, wie konnte ich bloß auf die Idee kommen, mir so eine Tortour zuzumuten? Und dann auch noch soviel Geld dafür ausgeben. Aber die Zuschauer, die unterwegs fast überall und sei es noch so entlegen, wüst und öde, mit vollem Körpereinsatz und unglaublicher Begeisterung ihren Helden zujubeln, die entschädigen für alle Mühen und Leiden, die wir durchleben. Sie geben Motivationshilfe, wenn die eigene auf unter Null gesunken ist. Außerdem versorgen sie mit ganz praktischen Dingen, die wir Motorradfahrer nicht unendlich transportieren können: Snacks, gekühlte Getränke und Benzin. Ihr einziger Lohn dafür, dreckige Gesichter auf verwackelten Handyfotos.
Die Motorsportbegeisterung kennt in Südamerika kaum Grenzen.
Knapp dahinter kommt sicher die Leidenschaft für Pferde, die, ich muss mich outen, mich auch gepackt hat. Schuld daran ist mein kurzer Wechsel auf 1 PS, als mein Motorrad für kurze Zeit einen Hitzekollaps erlitten hatte. Davon, dass es nur vorübergehend sein könnte, ahnte ich nichts und machte mich auf dem Rücken eines Pferdes auf den Weg ins nahe gelegene Bivouac bei Fiambala. Natürlich war es mir schrecklich peinlich, in voller Motorradklamotte dort aufzuschlagen, aber andererseits wollte ich nichts unversucht lassen, um im Rennen zu bleiben. Auf die moderne Technik war kein Verlass, mein Telefon hatte keinen Empfang, also musste ich einen anderen Weg finden, um mit mein Mechaniker gemeinsam zurück zum Bike zu kommen, damit er mir Tipps zur Wiederbelebung geben konnte. Als wir dort eintrafen funktionierte sie beim ersten Versuch wieder und ich setzte meine Etappe fort.
Kreuz und quer durch die überall mit offener Motorhaube in den Wind geparkten Autos mitten in die Dünen. Dort fand ich Tamsin Jones, deren Bike ebenfalls Probleme hatte. Sie kam keine Düne mehr hoch. Nachdem ich grade erst mein deja-vú vom letzten Jahr verarbeitet hatte konnte ich sie nicht einfach in diesem Dünenkessel sitzen lassen und gemeinsam setzten wir unseren Weg fort. Außerhalb der Dünen, dabei verpassten wir 3 Wegpunkte, wofür ich 20 Stunden Strafzeit erhielt.
Mit 25 ausgeschiedenen Bikes war dies wohl die härteste Etappe der Dakar 2010. Wir aber blieben im Rennen, kämpften uns jeden Tag ins Ziel, durchquerten wahnsinnig eindrucksvolle Landschaften und zum Teil extrem eintönige, endlose Pisten.
Super anstrengend waren auch jeden Tag aufs neue die Verbindungsetappen, man rutscht von einer Seite der Sitzbank auf die andere, immer auf der Suche nach einer einigermaßen bequemen Haltung.
Spannend waren da nur die Andenpassagen, überwältigende Panoramen, riesige Berge, einfach atemberaubend. Halsbrecherisch unterwegs dabei die uns entgegenkommenden LKW-Fahrer, mitten im „Stilfser Joch“ mit Kippe im Mund, das Handy fürs Foto am Arm aus dem Fenster gestreckt, um die Haarnadelkurven düsend…da habe ich mich ein paar Mal schon im Abgrund gesehen.
Doch ich erreichte das Ziel fast ohne Blessuren, von den Schwielen an Händen und Hintern muss ich nicht weiter berichten. Die Überquerung des Podiums entschädigte mich für alle Mühen auf dem Weg dorthin. Ein großartiges Erlebnis, diese fast 9.000 Kilometer tatsächlich bewältigt zu haben.
Auch wenn ich allein auf dem Bike saß, der Gedanke an alle, die mich von zu Hause aus in Gedanken begleitet und die meinen Iritrack überwacht haben, hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich bei meinem Erfolg unterstützt.
Mein Dank geht also nicht nur an mein tolles Team sondern auch an jeden von euch.