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Ein paar Dakar Bilder
Solange ich keine Live Info´s aus Argentinien bekomme, überbrücke ich die Zeit mal mit ein paar Bildern von “maindru”:


Quelle: marathonrally.com

Heute wird der Rallye Tross in Santa Rosa ankommen. Dort wartet Tina´s großer Fan Agustin Olmedo schon sehnsüchtig
Morgen kann ich dann vielleicht ein paar von Agustins Bildern posten.
Viele Grüße
marion
Another day in paradise…
Die 8.Etappe lief für Tina super, am Telefon war sie total begeistert. Der Ruhetag hat ihre Energie wieder aufgeladen
und nun kann die 2.te Hälfte der Dakar kommen.
Am Anfang der Etappe gab es eher Endurotrial-Gelände, die Fahrer mußten sehr geschickt um die großen Steine
herumfahren, um sich nicht die Reifen und Felgen zu ruinieren (siehe Cyril Despres). Landschaftlich war die Strecke
sehr Abwechslungsreich - die Privatfahrer nehmen sich durchaus “mal kurz Zeit” nicht nur auf das Roadbook zu
schauen, sondern auch mal nach links und rechts. ;-)
Zwischendurch ein 40 km Stück durch die Dünen – auf einem sog. Kompaßkurs. In den Navigationsinstrumenten
kann man den Kurs einstellen und sich leiten lassen. Die Anzeige “grün” = richtige Richtung,
kleine Abweichung = “gelb” und große Abweichung vom Kurs “rot”.
So sieht der Fahrer auf einen Blick, ob die Richtung noch stimmt und kann sich auf das Dünen fahren konzentrieren.
Eine andere Art der Navigation ist in den Dünen kaum möglich, denn es gibt meistens keine “Landmarken” wie Häuser,
Bäume, markante Weggabelungen, o.ä.
Die ganze Etappe schlug ein neues Herz in der Yamaha. Am Ruhetag hat die Maschine einen neuen Motor bekommen,
der alte hätte nicht mehr lange gehalten… jetzt muß der neue Motor “nur” noch bis Buenos Aires halten und alles ist gut!
Etappe 8 konnte Tina auf Platz 75 beenden!
Die heutige Speziale der 9. Etappe wurde auf 170 km verkürzt. 100 % Dünen – also genau das richtige für Tina.

5. Etappe geschafft, auf zur 6.ten
Heute morgen habe ich mit Tina telefoniert, sie stand in den Startlöchern für die heutige Etappe.
Hier der Bericht für die Etappe 5 von gestern:
Zu Beginn mußten erstmal 90 km Verbindungsetappe zum eigentlichen Start gefahren werden. Für Dakar Verhältnisse ein Katzensprung zum warm werden!
Vom Start weg klappte alles bestens, Motorrad läuft gut, Motivation 100 %, zu fahrende km: 483! Die Navigation ist kein Problem, die Wege sehr, sehr steinig und staubig. Bis zum Horizont nur Steine und Staub. Also Zähne zusammen beißen und fahren. Durch all das Schütteln und Rütteln, vibriert eine Schweißnaht kaputt, die einen der kleinen Hecktanks hält. Der verabschiedet sich also, ist aber nicht so schlimm, denn der Haupttank und der kleine Tank auf der anderen Seite haben genug Kapazität für das nötige Benzin.
Tamsin Jones ist sogar der Rally-Vorbau “abgewackelt”…. Heute ist sie wieder am Start, da wurde über Nacht sicher fleissig an der Maschine gearbeitet!
Mit dem Ziel schon vor Augen, wurde Tina 1 km vorher von einem Teilnehmer überholt und so eingestaubt, das sie sich im weichen Fech-Fech Sand kurz eingebuddelt hat. Vom Ziel zum Camp waren dann nochmal 97 km zu fahren- Erholung auf Asphalt!
Im Camp angekommen hat sie schnell gegessen, das Roadbook für Etappe 6 vorbereitet und dann nur noch SCHLAFEN!
Man mag es zwar kaum glauben, aber heute müssen die Teilnehmer 418 km Speziale fahren und am Freitag warten auf der 7. Etappe 600 km…. danach ein Ruhetag und dann geht die “Quälerei” weiter!

Bis morgen
Marion
Sand surfen
Die gestrige Etappe lief wirklich super für Tina!
Gutes “Ego-Futter”, denn die heutige Speziale ist besonders lang und wir drücken alle die Daumen, daß wieder alles klappt!
Anbei ein cooles
Foto, direkt aus der Wüste.

1 PS
Gestern abend habe ich noch kurz mit Tina telefoniert, dabei kam heraus:
“Das Leben als Motorradfahrer ist weich!” (Jedenfalls in den Dünen!)
Nach Ihrer Schilderung, wie sie Richtung Camp geritten ist, lag ich vor lachen fast auf dem Fußboden- mit Bildern vor Augen, wie ich ihr vor ca. 20 Jahren auf meinem Pferd Reit-Unterricht gab.. Tina wird sich an die Story erinnern.
Scherz beiseite, die 3.te Etappe hatte es wirklich in sich und die Dünen waren die Hölle.
Nach dem kleinen Ausritt und mit den Tipps von Torsten Kaiser, ging die Quälerei durch die Butterweichen Dünen weiter.
Soweit bei Eurosport zu sehen war, hatten fast alle Motorradfahrer Probleme mit stotternden und aussetzenden Motoren.
Heute führt die Etappe auf über 4000 m Höhe – das wird den Motoren sicher auch nicht gefallen. Die 400 km Verbindungsetappe zum Start der Speziale sieht Tina als “Zeit sich zu erholen!”
Hoffentlich gibts heute abend wieder gute Neuigkeiten!
Bis dahin Marion
Breslau 4. Etappe
Die 2009er Breslau läuft für Tina-Puppe super
Der neue Motor in der kleinen Yamaha liefert Bestleistung!
Am Montag konnte Tina die Etappe als 2.te beenden, gestern als 7.te und gerade eben hat sie angerufen, sie ist heute die erste im Ziel gewesen. Ob sie die Etappe auch gewonnen hat, wissen wir erst am abend. Bei Hansy unter www.marathonrally.com kann man schöne Bilder der "Breslau" sehen und soweit vorhanden, gibt es auch die Tages-Ergebnisse.
Henk Knuiman ist leider gestürzt und hat sich Elle + Speiche kurz vor dem Handgelenk gebrochen. Er ist schon auf dem weg nach Hause. Gute und schnelle Besserung wünschen wir Dir Henk!
Soviel für heute!
Viele Grüße Marion