Archive for the ‘Breslau Rallye’ Category

Motivations-Vorträge

Abenteuer- und Motivationsvorträge mit Tina Meier

Treffen Sie eine engagierte, leidenschaftliche und grenzenlos optimistische Frau.
Gewinnen Sie einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Rallye Dakar.

Witzig und erfrischend berichtet Tina Meier von ihren Erlebnissen in dieser Männerdomäne,
in der sie sich ihren Platz erobert hat.
Lassen Sie sich motivieren auf dem Weg zu Ihren Zielen Wagnisse einzugehen,
mit Fehlschlägen umzugehen, Hindernisse zu überwinden und
unkonventionelle Lösungen zu finden.

Buchen Sie einen für Ihr Unternehmen maßgeschneiderten und  mit vielen Fotos illustrierten Vortrag.

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Fotos Breslau Rallye 2010

Wie immer war die Breslau eine Art Familientreffen…
das Besondere an diesem Familientreffen?! Alle dürfen ordentlich im Dreck spielen, viel und laut fluchen und mit schwarzen Füßen ins Bett gehen.
Nebenbei werden ein paar Gewinner ermittelt, aber das ist eigentlich nur zweitrangig. In erster Linie geht es um das gemeinsame Erlebnis und eine tolle Woche. 
Unzählige fleißige Freiwillige sorgten unermüdlich und immer freundlich – manchmal auch sehr bestimmt – dafür, dass es so reibungslos wie möglich lief. 
Und sie trotzen dabei allen denkbaren und abwegigen Unwegbarkeiten, die durch das Wetter, die Hitze, den Staub, die Nachbarn, die Förster, die Army, die Zuschauer, das Wasser, die Teilnehmer, das Essen, die Roadbookänderungen, die Änderungen der Änderungen, die Hygiene, den Schlafmangel, das Tempo, die Ungeduld, die Unterzuckerung, die Roadbookfehler, technische Defekte, schlechten Mobilempfang  und was auch immer verursacht wurden.  
Zusätzlich sorgte das O.R.M.S Team von Klaus Spörl gewohnt routiniert dafür, alle Notfälle angefangen von aufgekratzten Mückenstichen bis hin zu schweren Frakturen erstklassig zu versorgen.

Ein ganz grosses Dankeschön von mir für euren großartigen Einsatz für uns alle!!!

Für mich war es der erste Rallye-Einsatz auf der Sherco 3,0i, die ich mit einem 5 Liter Hecktank von Franck Carbon -verbunden mit einer zweiten Benzinpumpe- und einem kleinen Navigationscockpit für die Breslau einsatzbereit gemacht hatte.
Mit dem Serientank hätte sie die Etappen definitiv nicht gemeistert, an den Tankstopps gingen immer mind. 9 Liter in die Tanks.

Der Prolog in Dresden war gewohnt lustig, mit tiefen Löchern, die für die ersten Startreihen noch ein wenig knifflig waren, sich aber im Laufe des Tages “einfuhren”. Auch die mit Wasser gefüllte Schikane sorgte für die Belustigung der Zuschauer und Teilnehmer.
Frei nach dem Motto “Matsch macht glücklich” – empfehlenswert ist es natürlich, wie auch in allen anderen Wasserdurchquerungen der restlichen Woche, zunächst zu Fuß durchzulaufen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden ;)
Das hatten sich die Jungs vorher auch schon gut überlegt, sie meinten, dafür hätten sie ja mich…ha,ha,ha.

Schöner Test gleich in der ersten Etappe in Polen am Morgen, ich lief zu Fuß durch, alles maximal halbe Wade, ok, schnell zurück und dabei flott über die dicken Stiefel gestolpert und direkt einen schönen Schluck genommen… natürlich hatte ich Glück und es wurde gefilmt…mir bleibt ja keine Peinlichkeit erspart ;)

Das Tagebaugebiet Hohenmöhlsen, in dem auch die Baja Saxonia stattfand, bot eine ganz nette Strecke, 3 Mal die gleiche Runde war dann allerdings nur etwas für die navigationsfaulen Fahrer, für die anderen ist das nicht so toll. Klar wollen wir Fahren, aber schön mit Roadbook, nicht nur viel… Meinen absoluten Respekt an die Besatzung des CPs am Förderband…das war wohl der schlimmste Job der ganzen Rallye.
Die anschließende Verbindungsetappe nach Drawsko/ Recz mutete vor allem für die Autofahrer wie eine Dakar-Etappe an.

Ist es zu nass mosern wir über den Regen und den Schlamm, ist es zu trocken wird die Hitze und der Staub verflucht…irgendwas ist immer…und so war es auch schon immer. 

Bekannte Stecken wurden in diesem Jahr mit neuen Abschnitten verbunden, die Wasserlöcher waren, soweit ich mich erinnere, alles alte Bekannte, die uns mit einem “Juchu, wir kennen uns doch”, in ihre Fluten lockten.
Auch die Sumpflöcher lagen inmitten der Kompasskurse, glücklich sind da diejenigen, die GPS mit Karten nutzen, auf denen sie alle kleinen Wege, Sümpfe, Wälder, Wasser und Sandflächen schon vorab auskundschaften können. Ich sollte fürs nächste Jahr wohl mal die Anschaffung eines neuen GPS in Erwägung ziehen…mit meinem Foretrex bin ich momentan ja offenbar in der Steinzeitnavigation hängengeblieben.
Ist so aber auch ganz lustig, so habe ich wenigstens einen kleinen Fango-Ausflug mit Robert Leischner in den Sumpf gemacht…auf dem Weg zum “roten” Kompass-CP. Der Sumpf lag leider auf dem direkten Weg dorthin…

Robert hat sich die Woche über gewohnt souverän durch die Etappen navigiert und am Ende erneut den Pokal für den ersten Platz abgeräumt.

Für mich war die Rallye am Marathontag mit einem Ausflug ins örtliche Spital beendet. Ich stolperte über einen spitzen Stein, wie die Hamburger so schön sagen, und landete auf der Schulter.
Ganz schön deprimierend, mein erstes Rennen, dass ich aufgrund einer Verletzung nicht beenden konnte. Leider wird es auch noch eine Weile dauern, ehe ich wieder aufs Bike steigen kann.
Die Medics haben sich alle Mühe gegeben, mich aufzumuntern. Dennoch, beim nächsten Mal werde ich wieder fahrend dabei sein.

Viele großartige Fotos wurden von Robert Kranz geschossen, die er im Offroad-Forum geposted hat.  Und natürlich von der www.H31.pl Crew. Didier Griffouliere hat fast nur Autos und Trucks fotografiert, aber auch die Bilder machen viel Spaß. Und viele mehr…merci euch allen.

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Hans Riedel hat eingefangen, wer mich da so einmatscht ;)
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Erste Hilfe Kurs mit den Ludolfs

…das wäre der Hammer. Die aufblasbare, silberne Alienpuppe als Übungsobjekt für die stabile Seitenlage. Ich kreisch mich weg ;)

Außerdem gibt es wieder die Charity-Veranstaltung für interessierte “Neu-Co-Piloten”. Sie können auf der Prologstrecke den Beifahrerplatz von Autos und LKWs besetzen. Der dafür zu entrichtende Betrag wird an die Hochwasseropfer in Breslau gespendet. mehr…

Alle Genehmigungen sind erteilt, die Roadbooks sind geschrieben und das Bier ist kalt gestellt. Einer schönen Rallye steht somit nichts mehr im Weg.
Weitere News gibts im Breslau-Newsticker.

Breslau Rally pictures

Bilder der Breslau im Netz gefischt…

Die Polen mit den orangefarbenen T-Shirts haben ihre Bilder online gestellt.

Und auch hier gibt es viele lustige Fotos zu sehen.

Bilder am Ende der jeweiligen News (polnisch)
http://www.terenowo.pl/public_html/N…06&Item id=36

http://www.terenowo.pl/public_html/N…07&Item id=36

http://www.terenowo.pl/public_html/N…08&Item id=36

http://www.terenowo.pl/public_html/N…09&Item id=36

http://www.terenowo.pl/public_html/N…11&Item id=36

http://www.terenowo.pl/public_html/N…12&Item id=36

http://www.terenowo.pl/public_html/N…13&Item id=36

http://www.youtube.com/watch?v=wMPer…layer_embedded

Rally Breslau 2009

Schnellste Frau der Rallye…und in den Top 5 der schnellsten Männer ;)
Immer wieder vorn vorweg gefahren, als Erste an Checkpoints oder sogar im Tagesziel… das macht soviel Spaß!!!
Ein um 49 Sekunden verpasster Tagessieg war ebenfalls ein Highlight. Und dabei auch noch selbst navigiert. Das kann ja nicht jeder von sich sagen. Wie Überall…Trittbrettfahrer gibt es reichlich. Obwohl ich nicht verstehe, warum sie zu einer Roadbook-Rallye fahren, wenn sie keine Lust haben zu navigieren. Das ist mein größtes Vergnügen, je schwieriger, desto lieber, denn es gibt nicht soviele Rallyes, wo die Navigation so schwer ist.

Auch der Franzose auf dem Dritten Platz ist so einer. Er ließ sich die ganze Woche von seinen Freunden den Weg zeigen. Und am Ende legte er Protest ein, damit ich nicht auf dem 2.Platz lande und er auf den 4. rutscht.
In der zweiten Wertungsprüfung der Marathon-Etappe fuhr ich nach 750m – dem Roadbook folgend – nicht über die mit Flatterbändern abgesperrte Brücke, sondern in den Fluss. In der Annahme, wenn der Veranstalter die Brücke sperrt, dann muss der Fluss passierbar sein. Ein Irrtum…der Wasserstand war so hoch, dass der Fluss für Motorräder nicht zu überwinden war.
Niemand außer mir versuchte diese Flussdurchquerung, alle nahmen die gesperrte Brücke. Nachdem ich mein Bike – mit Hilfe der 3 Franzosen – aus dem Fluss geborgen hatte (die dann natürlich auch über die gesperrte Brücke weiterfuhren) und das Bike dann wieder trockegelegt hatte, fuhr ich zurück zum 2.Start und bat dort um einen Neustart. Gleiches Recht für alle.
Beim Briefing war angekündigt worden – für alle unpassierbaren Flüsse gibt es Umfahrungen, diesen hatten sie offensichtlich nicht kontrolliert.
Wenn alle die Brücke nehmen, dann will ich das auch tun. Wenn es danach eine Strafzeit gibt, ok, dann haben sie alle. Aber ich will nicht die einzige Doofe sein, die sich ans Roadbook hält. Ich bekam einen neuen Start und ich fuhr die Etappe ins Ziel. Zwischen der ersten und der zweiten Startzeit lagen 30 Minuten für Baden, Bergen und Trockenlegen.
Da die Auswertung durch Sportident nicht wirklich zeitnah kam und dann auch noch den ersten und nicht den zweiten Start berücksichtigte, wurde in der vorläufigen Ergebnisliste für mich Platz 6 nach 7 Etappen ausgewiesen. Nicht Platz 4, wie es dann in der berichtigten Liste war. Danach plante der Franzose nämlich seine Strategie, auf der letzten Etappe nicht alles zu geben und fuhr langsamer, als er hätte fahren können, denn er nahm an, er hätte genug Vorsprung auf mich. Ist klar.
Tatsächlich war ich über die Woche insgesamt 9 Minuten schneller als er…
Also legte er Protest gegen meinen zweiten Start bei der Marathon-Etappe ein. Das Reglement sähe so etwas nicht vor. Ich hätte mir dadurch einen Vorteil verschafft, der ihn als Franzosen diskiminiert… es wäre das erste Mal, dass ein Franzose so weit vorn wäre (ist ja auch das erste Mal eine Frau so weit vorn, aber das fand er nicht so toll…).

Die Orga entschied für ihn und ich landete auf Platz 5 der Gesamtwertung.
Obwohl der 5. Platz natürlich ein für mich großartiges Ergebnis ist bin ich enttäuscht. Denn der 2.Platz - trotz des verpassten Checkpoints – ist einfach noch ne Nummer besser.

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Ansonsten war es eine tolle Woche, die Orga hatte ein schweres Erbe anzutreten – nicht überall gelang es auf Anhieb, aber alle haben sich sehr viel Mühe gegeben.
Mein Dank geht an alle, die daran gearbeitet haben, uns eine tolle Woche zu bereiten, die fast nie schlafen konnten und jederzeit ein Lächeln oder Schokolade bereit hielten.
Ohne euch wäre die Rallye nicht möglich.
Ich bin sicher, beim nächsten Mal wird es deutlich harmonischer laufen und freue mich schon darauf, mit Nummer 5 zu starten.
Das diese Nummer auch gut läuft hat uns Robert gezeigt, der als Einziger alle Checkpoints gefunden hat und sehr verdient den Ersten Platz einfuhr. Ich habe ihn an zwei Tagen verfolgt und es hat super viel Spaß gemacht, mit ihm zu fahren.
Meine 250er musste ganz schön kämpfen, das nasse Wetter machte den tiefen Sand extrem schwer und ich dachte häufiger an meinen neuen Motor…oohhh, hoffentlich hält der diese Vollgas-Quälerei auch durch. Es ging so oft einfach über Kilometer nur Vollgas…da tun sich die größeren Motoren deutlich leichter.

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Unbedingt wieder dabei sein muss Fritz, von ihm habe ich eine großartige Massage bekommen.
Auch das Offroad-Hospital mit den mobilen Stationen – ob auf 4 Rädern oder auf 2 Rädern-  ist immer wieder perfekt organisiert und bringt Sicherheit beim Fahren.

Zu allen weiteren Fragen, die über die Woche aufgetaucht waren:
Ja, ich fahre schneller als bisher…ich habe ja auch viel trainiert.
Ja, ich navigiere selbst, ich nehme mir doch nicht mein größtes Vergnügen.
Nein, ich kenne weder die Strecke noch habe ich die CP-Koordinaten ehe ich sie auf der Roadbookstrecke gefunden habe.
Nein, ich trage den Nagellack nicht dafür, um in Schlamm- oder Wasserlöchern ohne Handschuhe zu winken, damit mir geholfen wird. Ich mag es einfach nur gern leiden.
Ja, ich mache meinen Service selbst, aber nicht, weil ich es den Jungs mal so richtig zeigen will, sondern weil ich genug Zeit habe. Hätte die Rallye mehr Marathon-Etappen hätte ich auch einen Mechaniker dabei.
Nein, ich hätte selbst nicht erwartet so weit vorn zu landen, meine Vorstellung lag bei einer Platzierung in den Top 20.
Ja, ich finde es toll, so weit vorn zu fahren. Es ist großartig, das ganze Fahrerfeld anzuführen :)

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Hier gibts den Youtube Breslau Channel… für alle, die ihn noch nicht über die offizielle Rallye Seite gefunden haben.

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Fotos: Robert Kranz / Nick

Breslau 4. Etappe

Die 2009er Breslau läuft für Tina-Puppe super Smiley Der neue Motor in der kleinen Yamaha liefert Bestleistung!

Am Montag konnte Tina die Etappe als 2.te beenden, gestern als 7.te und gerade eben hat sie angerufen, sie ist heute die erste im Ziel gewesen. Ob sie die Etappe auch gewonnen hat, wissen wir erst am abend. Bei Hansy unter www.marathonrally.com kann man schöne Bilder der "Breslau" sehen und soweit vorhanden, gibt es auch die Tages-Ergebnisse.

Henk Knuiman ist leider gestürzt und hat sich Elle + Speiche kurz vor dem Handgelenk gebrochen. Er ist schon auf dem weg nach Hause. Gute und schnelle Besserung wünschen wir Dir Henk!

Soviel für heute!
Viele Grüße Marion

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