Archive for the ‘Breslau Rallye’ Category
Dresden Breslau Etappe 1
Der zweite Teil der ersten Etappe führte uns wieder auf die Prolog Strecke vom Morgen. Die Streckenführung wurde um ein paar Schleifen erweitert…quasi round the houses und auch durch die alten Häuser. Mir hat es super gefallen, richtige Enduro-Sektionen. Die Hubbel vom Morgen waren von den Autos und Trucks extrem begradigt worden. Da gab es für die Bikes keine Probleme mehr.
Allerdings war ein weiteres Loch geflutet worden- mit dem durften die Autos schon im Prolog Bekanntschaft machen. Extreme Mumpe bei der die Schwierigkeit darin bestand am anderen Ende wieder hinaus zu kommen.
Mein Bike lief übrigens hervorragend, nachdem dieser Anfängerfehler vom Morgen beseitigt war.
In der ersten Runde fuhr ich bei der Ausfahrt genau gegen einen Stein, der sich im Matsch versteckt hatte. Es waren aber sofort zwei Jungs von der Orga zur Stelle, um mir ein wenig Zughilfe zu geben.
Die zweite Runde lief da deutlich besser, während sich die anderen Fahrer auf der linken Spur stauten nahm ich die rechte Spur und konnte ohne große Probleme am anderen Ende wieder aus dem Matsch rutschen.
Das Bike und meine Stiefel sahen nicht so verlockend aus, als das ich sie ohne kleine Wäsche hätte anfassen mögen…die erste Fahrt nach dem Ziel führte mich also zur nächstgelegenen Shell Tankstelle, wo ein freundlicher Tankwart mein Bike kärcherte. Großartiger Service. Da fahre ich gern wieder hin.
Die Ergebnisse werden sicher noch eine Weile benötigen…die nächste Fahrerbesprechung gibt es auch erst morgen früh um 7:30 Uhr.
Canon Kamera-Express.nl Rally Team auf der Dresden-Breslau Rallye 2009
Meine 250er, die am Ende der Tuareg-Rallye mit einem abgerissenen Ventil ausgefallen war ist wieder startklar. Sie hat einen neuen gebrauchten Motor bekommen, den ich bei http://www.enduroteile.com/ gefunden habe. Also eigentlich hat sie mein Clubkollege gefunden, noch ehe ich überhaupt auf der Suche war. Und er passt perfekt. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie die Marathon-Etappen schafft… die eine geht über 580 km, die andere immerhin 485 km. Am Ende der Woche wird sich zeigen, wie gut es lief. Normalerweise liegt es ja immer an der Fahrerin
Die 15. Dresden-Breslau Rallye 2009 ist soeben gestartet. Die Prologrunde ging, wie im letzten Jahr, ueber Stock und Stein Rund ums Messegelände. 2 Runden mussten für den Prolog absolviert werden und es waren richtig schöne Schikanen dabei. Und wie bei einem running gag…direkt vor den Zuschauern ging mein Bike aus und ließ sich nicht wieder starten. Ich dachte ich brech zusammen.
Die Lösung, die Dirk Schuttel fand, ein Kabel vom Bremslicht war nicht gut befestigt und hatte sich auf den Krümmer geschmort. Kurzschluss – Strom tot. Nach endlosen Versuchen lief sie dann schnell wieder, nachdem er den Stecker gezogen hatte.
Zurück im Camp hat mir Henks Mechaniker geholfen und das Kabel gelötet. Ich habe schnell die Sicherung gewechselt und siehe da…sofort springt die Kleine wieder mit dem E-Starter an.
De Prolog hat einen super Vorgeschmack auf die Rallyestrecke gegeben… die 1. Etappe ging in einer Sandgrube am Stadtrand von Dresden schon richtig schön enduromäßig zur Sache. Da gab es Abfahrten, solche habe ich noch auf keiner meiner 3 Breslau Teilnahmen erlebt. Super Klasse!!! Für diejenigen, die sich diese Abschnitte nicht zutrauten gab es eine Chickenline gegen Strafzeit. Auch eine gute Lösung, so findet jeder etwas, was ihm gefällt.
Heute Nachmittag geht es noch einmal für zwei Runden auf die Prolog-Strecke. Diesmal allerdings in Wertung.
Morgen machen wir hier in Dresden noch einen kleinen Charity-Show-Event, dann verlegen wir das Camp nach Hohenmölsen bei Leipzig.
Henk und ich haben noch keinen Dritten Mann für unser Team gefunden. Im Moment versuchen wir, seinen Mechaniker Eldert zu überreden…er sagt, einen Helm habe ich
Er könnte so direkt als Wasserträger unterwegs dabei sein. Bleibt dann das Problem mit dem Auto, das noch keinen Autopiloten hat…
Er ist auf seinem Dakar Bike unterwegs…wahrscheinlich die letzte Gelegenheit es mal ein wenig im Gelände zu bewegen
Results gibt es sicher später bei den üblichen Verdächtigen von http://www.marathonrally.com/
Breslau Rallye News
Auf der neuen, offiziellen Breslau-Seite lest ihr, was es an Neuigkeiten zur Rallye gibt:
15. Abenteuerrallye Dresden Breslau vom 27. Juni bis 05. Juli 2009

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Da sich Klaus Leihener beruflich neu orientiert hat und Franz Aigner sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren wollte, wurde während der Rallye Dresden- Breslau 2008 Albert Grysczuk als Nachfolger vorgestellt. Es kam jedoch zu keiner Einigung zwischen Klaus / Franz und Albert. So beschloss Franz Aigner nach Unmengen von Telefonaten, persönlichen Gesprächen und nach genauer Überlegung die Rallye mit einem neuen Geschäftspartner weiterhin zu betreiben. Seine Wahl fiel in Abstimmung mit Klaus auf Henrik Strasser, der bereits bei den München Marrakesch Rallyes von Klaus teilnahm und seit der ersten Stunde bei der Breslau als Teilnehmer dabei war. Henrik übernimmt den Aufgabenbereich von Klaus, und hat auch bei der Orga – Besprechung am Samstag den 01.11.2008 alle bisherigen Mitglieder der Orga für sich gewinnen können. Diese steht geschlossen hinter der Entscheidung von Klaus und Franz. Die Küche von Marie und Stefan, die eigentlich aufhören wollte, macht unter Henrik weiter. „Wichtig ist, dass eine Rallye wie die Breslau weitergeht, die Strecken und deren Schwierigkeiten bleiben erhalten. Wer der Meinung sei, die Breslau würde jetzt mehr Trophy-Charakter bekommen, der irrt.“ Einige Neuerungen vorab: |
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| Zeitwertung | Diese wird elektronisch durchgeführt, Bordkarten werden durch Transponder ersetzt. Die Starts werden mit Zeituhren und die Ziele mit Lichtschranken versehen. |
| Roadbook |
Für die PKW und LKW werden diese einseitig bedruckt und jeder Tag extra ausgegeben. Für Motorradfahrer soll das Roadbook auf Rollen gedruckt werden. |
| Infopoint | Neben dem Cateringbereich wird in Zukunft ein Infostand sein, wo neben der abendlichen Roadbook-Ausgabe, tagsüber die Orga für Fragen zur Verfügung steht. (z.B. wo ist denn eigentlich der Start, wie weit ist es zu Tankstelle – wie lang hat die offen, wo kann ich frühmorgens den Reifenservice wecken, weil ich Abends den schleichenden Plattfuß nicht bemerkte usw…) |
| Transponderkarten | Jeder Teilnehmer erhält eine Scheckkarte (hat nichts mit dem Transponderkey im Rallyefahrzeug zu tun ) mit dem traditionellen Breslauband. Diese Karten ersetzen die Essensmarken und jeder erhält damit auch die täglich benötigten Roadbooks. Der wichtigste Punkt ist aber, dass die Orga durch die Registrierung bei der Küche, bei der Roadbookausgabe, sowie bei einem am Infopoint bereitgestellten Checkpoint (dort müssen sich alle Teilnehmer nach Zieleinkunft registrieren) feststellen kann, welche Teilnehmer nach Abbruch ins Camp gefahren sind, und sich somit die nächtliche Suche der Lumpensammler wirklich auf die hilfsbedürftigen Teilnehmer konzentrieren kann. Eine Ortung per GPS ist mit diesem System nicht möglich – es dient als persönliche Identitätskarte. |
| Startgeld |
Die Mehrkosten durch Roadbookdruck, Zeitwertung, Transponderkarten, gestiegen Treibstoffkosten und Cateringkosten werden sich 2009 auf ca. 90 Euro belaufen (56 Euro Mehrkosten für die Küche). |
| Onlineanmeldung | Ab Januar 2009 wird auf dieser Seite eine Onlineanmeldung geschaltet. Die Startnummern werden nach eingegangener Anmeldung fortlaufend vergeben, wobei die ersten 10 Startnummern nach alter Tradition für die Vorjahressieger reserviert sind. |
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Genaue Details zu den obigen Punkten werden rechtzeitig auf die Breslau Seite gestellt. Franz und Henrik |
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Fotos vom Weltenbummler
Stephan, der Weltenbummler aus Dresden schickte mir ein paar super Bilder vom Prolog der Breslau Rallye. Mehr von seinen tollen Fotos seht ihr auf seinen Seiten.
Die flotte Bergeaktion in Runde Zwei:

Runde drei, in der Wasserdurchfahrt und auf dem Weg hinaus. Leider fehlt Bild 3 – ich landete auf der Sitzbank und fuhr weiter.


Bike wash
Der Baller hat mir einen Link geschickt, den die Jungs sonst nur unter sich tauschen
Vom Fotoshooting in Dresden auf dem Hella Stand.
Mein Bike und die beiden sexy Mädels von der Waschstrasse…
"Sie waren sehr bemüht" würde wohl in ihrem Arbeitszeugnis stehen.
Nachdem sie eine geschätzte Stunde zum Anziehen der Bikinis benötigten, dann kein Spüli da war (ohne viel Schaum gehts nicht…) konnte die Show dann endlich beginnen. Einige Stellen wurden ganz besonders ausgiebig bearbeitet…aber das Motorrad war hinterher immer noch sehr dreckig
Egal, wir Zuschauer hatten jedenfalls eine Menge Spaß dabei.
Europas groesste Marathonrallye in Polen
Morgen und Übermorgen ist es wieder soweit…Fernsehzeit auf Kabel 1 – ab 17:45 Uhr gibt es neues von unseren Kandidaten bei Europas groesster Marathonrallye, der Breslau.
Iris und Jochen haben einen super Job gemacht und ihren sehr seriennahen Jeep heil ins Ziel nach Recz gebracht.
Wer keine Zeit hat an der Glotze die Uraufführung zu verfolgen kann alle Clips und auch die Videotagebücher im Netz ansehen.
Und noch ein paar kleine Bilder von der Rallye. Mehr gibt es in diversen Alben und Diashows bei den üblichen Verdächtigen

Hella Speed Night in Dresden, hier konnte man einigen Rallyefahrzeugen beim Beschleunigungsrennen
zusehen. Ausgeleuchtet wurde die Strecke vom THW mit Hella-Scheinwerfern.
Morgens um 7 im Tropical Island…ein einsamer Schwimmer zieht seine Runden während wir die letzten Instruktionen bei der Fahrerbesprechung erhalten.




Nachdem ich alle Rallyekilometer auf dem Bike absolviert hatte bin ich noch für eine schnelle Runde
zu Luc in den Truck gesprungen. Ein echt tolles Teil, damit durch die Wellen zu pflügen macht richtig
Spass. Leider haben wir dann im Wald bei der Durchquerung eines Matschlochs in einer leichten bergauf Kurve den Truck so richtig "eingeparkt". Da half nur ein weiterer Truck, der uns rückwärts wieder rauszog. Ein weiterer Versuch, einen Meter weiter Rechts und schwupps ging es auch schon weiter. Leider machte der Truck beim Fahren dann so komische Geräusche… wir hatten einen Querlenker durchgebrochen. Mist. Aber für einen Trucker, der mit Mädels im Wald unterwegs war kein Problem. Schnell wurden ein paar unsortierte Werkzeugkisten rausgeholt und unter dem ganzen Kram waren auch ein paar Sachen, die uns halfen die Reste abzubauen und uns dann zu überlegen, den Reserve-Querlenker, der hinten im Radkasten angeschraubt war, vorn einzubauen. Das allerdings war dann schon ein etwas größeres Problem. Die Mutter war sicher mehrere Jahre nicht geloest worden und wir hatten kaum Spiel, um einen grossen Hebel anzusetzen. Ich kniete also von Unten zwischen den großen Reifen und löste Millimeter für Millimeter unter grossem Quitschen die Mutter. Das hat eine gefühlte halbe Stunde gedauert…aber endlich hatten wir das gute Stück gelöste und schnell vorn eingebaut. Zumindest an einer Seite, denn an der anderen passte es plötzlich nicht. Also wieder runter und mit dem Bruchstück vergleichen. hmmm, gleiche Grösse…verdammt.
Beim genaueren Hinsehen konnten wir nun sehen, dass die Achse um 10 cm verschoben war. Der heftige Einschlag in der Matschkurve hatte die rechte Seite einfach nach hinten gebogen und wir mussten nun leider unser Rennen beenden und so nach Hause rollen.
Die Jungs vom Aigner Service-Truck haben das Problem behoben und Luc konnte auf eigener Achse nach Belgien zurück fahren.
Und da wir eine so lustige Zeit hatten haben uns schon fürs nächste Jahr mit einem neuen Versuch verabredet.
