Archive for the ‘Dakar 2009’ Category
Welcome to Germany
Morgen nachmittag ist es soweit: Tina landet um 15:20 Uhr in Hamburg. Flug Lufthansa LH016
Über zahlreiche "Abholer" würde Tina sich sehr freuen 
Sie ist heute Nachmittag in Buenos Aires abgeflogen, natürlich nicht, ohne vorher noch ein
Original argentinisches Barbeque bei einer einheimischen Familie zu geniessen.
Ein einmaliges und besonders leckeres Erlebnis!! Zum Glück ißt sie seit ein paar Jahren wieder FLEISCH!
Vegetarier sind im Land Rinderfarmen sicher eine Seltenheit…
Ab morgen kann ich mich wieder meinem eigenen Job widmen und übergebe das
Weblog-Ruder an Tina Puppe!
Viele Grüße
Marion Meier
P.S. Fernsehtipp für Freitag: N3 Talkshow ab 22:00 Uhr. Gäste u.a. Tina Meier
Wieder auf dem Motorrad unterwegs
Wer wollte nicht schon immer mal einen 4000er besteigen? Tina hat es jetzt geschafft- allerdings auf
2 Rädern statt auf 2 Beinen
Ihr "Schützling" Laurent Meffre #170 hat leider aufgegeben, aber das Motorrad muß ja zurück nach Buenos Aires. Also schnell in die Moped-Klamotten gesprungen und rauf auf die Rallye KTM! 
800 km Verbindungsetappe: über den San Francisco Paß, vorbei an diesem tollen, türkis schimmernden See und dann in das Biwak nach La Rioja. Nach den langen Tagen in den Service Trucks endlich mal wieder Motorrad fahren!
In La Rioja gab es in der Nacht sehr viel Regen und Tina ist in íhrem Schlafsack fast weggeschwommen….
Nach den schweren Unwettern in der Gegend um La Rioja wurde die heutige Wertungs-Etappe mal wieder verkürzt.
Der Start ist erst um 11:30 Uhr Ortszeit.
Viele Grüße Marion
Auf nach Valparaiso / Chile
Der heiße Draht nach Argentinien funktioniert noch:
Nachdem viele Teilnehmer in den Dünen übernachten mußten, wird die heutige Speziale nach Valparaiso gekürzt auf 240 km (statt 419 km).
Bert und Tina haben bis 3:00 uhr nachts auf Laurent Meffre gewartet, der kam aber leider nicht…
Eben gerade hat Tina angerufen, Laurent ist im Biwak angekommen (dort ist es jetzt 7:00 Uhr morgens), hat ein paar Minuten Zeit zur "Erholung" und muß dann schon wieder starten!!
Vielleicht besteht sein Frühstück aus ein paar von den berühmten DirtGirls Power Riegeln??
Kann man nur hoffen, daß Laurent in der Nacht etwas schlafen konnte und nicht in der Dunkelheit in den tückischen Dünen gefahren ist. Gestern abend bei Eurosport bekam man ja einen guten Eindruck, wie schwierig und steil die Dünen zu fahren sind… von dem Morastbad à la Alphand mal ganz zu schweigen.
Das Mechaniker Leben während der Dakar ist auch kein "Zucker schlecken", die Nächte sind kurz und die Fahrten von einem Biwak zum nächsten sind auch nicht besonders erholsam.
Aber was die Rennfahrer überstehen müssen ist wirklich ohne Worte!!
Alle freuen sich auf den morgigen Tag in Valparaiso- endlich mal ausschlafen!
Bis bald
Marion
Jetzt beginnt für Tina der “Urlaub”- als Mechanikerin
Es gibt Neues aus Argentinien:
Für Tina beginnt jetzt der Urlaub- als Service-Mechanikerin 
In einem brasilianischen Service-Truck hat sie einen Sitzplatz gefunden und begleitet nun die DAKAR auf diesem Wege.
Da sie nicht der Typ ist, für faule Stunden am (staubigen-) Pool, hilft sie, zusammen mit ihrem Mechaniker Bert, dem Franzosen Laurent Meffre (Start-Nr. 170).
Laurent hat kein eigenes Service-Team dabei und nun kümmern sich Bert und Tina abends um sein Motorrad.
Auf die Frage, ob Bert schon ihr eigenes Motorrad untersucht hat, sagt sie: "Es sind schon ca. 100 Motorräder ausgefallen und alle stehen in einem großen Pulk und warten auf den Abtransport nach Buenos Aires. Im Moment kümmern wir uns lieber um Laurents Maschine, der ist ja noch im Rennen und braucht jede Unterstützung!"
Das ist der Privatfahrer-Geist der DAKAR, wer selbst nicht mehr fahren kann, hilft den anderen wo es nur geht.
Die Enttäuschung über das frühe Ende des Rennens für Tina klingt langsam ab und sie ist froh, daß "nur" das Motorrad kaputt ist und nicht ihr Körper! Wir als Familie zu Hause können jetzt auch wesentlich entspannter schlafen und schauen nicht alle 5 sec. in´s Life Tracking….
Tina bedankt sich ganz herzlich bei allen, die ihr die Daumen gedrückt haben und für die Kommentare im Blog. Sie wird sich, sobald es möglich ist, wieder selbst melden. Vielleicht am Ruhetag aus Valparaiso/Chile.
Bis dahin, viele Grüße Marion
Kleine Aufmunterung
Ein paar Bilder von Tina auf der fahrenden Yamaha!
Etappe 1 oder am Anfang der 2. Etappe.
Diese Bilder hat Claas mit gemailt. Danke 
Von Tina gibts noch keine Neuigkeiten, gestern abend war sie im Truck noch ca. 400 km vom Biwak entfernt.
Grüße Marion
Dakar Podium
Die Zahlen, die ich hörte, schwanken zwischen 500.000 und 1 Mio. Zuschauern. Gefühlt waren es alle Einwohner des Grossraums Buenos Aires, die die 10 km lange Strecke zum Podium am Obelisken und wieder zurück säumten. Un-glaub-lich!!! Diese Rallyebegeisterung kann man gar nicht beschreiben. Die Leute sind total ausgeflippt. Die Gassen, die von den Zuschauern gebildet wurden, wo keine Spaliere standen, waren quasi nicht vorhanden. Wir sind in eine sich bewegende Masse gefahren. Von überall kamen Hände, um uns anzufassen. Wer die Unendliche Geschichte gelesen hat, wird sich an Ygramul, "die Viele" erinnern…
Ich habe jetzt auf jeden Fall meine ersten bleibenden Rallye-Erinnerungen: das Queen-Syndrom – den Winkarm
gutes Training für den linken Arm, der trotz beidseitigem Training immer etwas dünner ist, als der rechte. Und meine Gesichtsmuskeln werden vermutlich drei Tage brauchen, um sich vom Strahlen zu erholen. Die vielen Zuschauer, die Chris-ti-na, Chris-ti-na riefen, die üben das immer für ihre Präsidentin, daher können sie das so gut.
Wir drei Mädels, Annie Seel, Mirjam Pol und ich sind gemeinsam über die Rampe gefahren und haben das Bad in der Menge genossen.
Es war einfach unbeschreiblich und hat meine größten Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. Ich habe mich wirklich wie ein Superstar gefühlt. Klasse, man kann sich daran gewöhnen. Und das wird auf jeden Fall ein weiterer Ansporn sein, die Strecke zu überstehen. Denn wenn die schon vor dem Start so ausflippen, wie wird es dann erst, wenn wir finishen…
In den dichter besiedelten Gebieten werden vermutlich ähnlich viele Zuschauer die Strecken säumen. Keine Zeit also, um den Schweinehund knurren zu lassen. Den halten die locker in Schach.
Um 5:48 Uhr wird mein Start sein. 733 km und es wird eine schnelle Etappe. Verfolgt uns mit dem Iritrack auf www.dakar.com – Startnummer 100. Ich bin gespannt, wie es wird.