Archive for the ‘Dakar 2008’ Category
Motivations-Vorträge
Abenteuer- und Motivationsvorträge mit Tina Meier
Treffen Sie eine engagierte, leidenschaftliche und grenzenlos optimistische Frau.
Gewinnen Sie einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Rallye Dakar.
Witzig und erfrischend berichtet Tina Meier von ihren Erlebnissen in dieser Männerdomäne,
in der sie sich ihren Platz erobert hat.
Lassen Sie sich motivieren auf dem Weg zu Ihren Zielen Wagnisse einzugehen,
mit Fehlschlägen umzugehen, Hindernisse zu überwinden und
unkonventionelle Lösungen zu finden.
Buchen Sie einen für Ihr Unternehmen maßgeschneiderten und mit vielen Fotos illustrierten Vortrag.

INTERMOT 2010 Köln
Erlebe einen Einblick hinter die Kulissen der Dakar…
auf der Intermot, die vom 6.-10. Oktober in Köln stattfindet.
Auf der Show-Bühne “Abenteuer-Insel” werde ich täglich von meinen Erlebnissen berichten.
“Aufs richtige Pferd gesetzt” lautet der Titel meines Vortrags, warum das so ist,
erfährst du natürlich live vor Ort.
Im Gepäck dabei: mein Dakar-Rallye Bike und ein kleines Bivouac.
Dakar zum Anfassen: Sei dabei!
Mehr zum Programm, Uhrzeiten, etc. gibts hier und von Unterwegs bei Facebook.

foto: lichtdieb.de
Rallye fairings
Hi Adriver,
I tried to sign up to your forum to give some explanations about my Rally fairings. But the registration was not possible. So I hope you get this message…
The small fearing I had on my KTM EXC fits as well on most of the other Enduros. And it is just perfect for the small rallyes where a big fairing is not nessesary.
You are right…my father handcrafted it. It is his job to do this works – of course he usually built boats.
But if you are interested I could send some more detailed pics.
The headlight could be fitted later, so you could take every light you like or your bike has.
Of course you can get it in every colour you could imagine. It will be made just for you.
The second fearing is from my Dakar 2008 Rally Team Adventure Addicts Assistance from Belgium.
It is called the A3 Kit. and it is for the Yamaha WR 450. One big fuel reservoire with 26 liters.

And the one on my new Dakar 2009 Bike is from Dakarteck, Portugal. Pedro Oliveira built it and you can order just for the Yamaha WR 450. There are 4 fuel reservoirs in total 32 liters.

Results Central Europe Rally
"Christina Meier will in Rumänien bleiben…" so lautete der Titel des meistgelesenen und am häufigsten verlinkten Artikels bei den Jungs von www.marathonrally.com Hansy Silversurfer war auf der Suche nach den Ursachen fuer meine Results auf diesen einfachen und in der Tat nicht ganz fern liegenden Schluss gekommen.
Einer muss am Ende ja Letzter werden und da man unterwegs sehen konnte, dass die Jungs sogar noch um Platz 70 fighten nehme ich den dann doch gern. Waehrend der Woche war ich nie auf dem letzten Platz, aber die Taktik, die mein Mechaniker fuer die Dakar schon ausgegeben hatte…immer schön gleichmaessig fahren, die Jungs kicken sich selbst raus…ging auch hier auf. Leider mit vielen Verletzten. Ich bin dagegen crashfrei ueber die Woche gekommen. Und mit meinem normalen Rallyetempo-Schnitt von knapp 60 durch die Etappen gegondelt. Wie wir unterwegs feststellten, ich bin wie immer gefahren, die Jungs haben richtig Gas gegeben. Anders als bei einer langen Rallye, wo alle auf Durchhalten und Ankommen fahren.
So hatte ich am Ende in Balatonfured die Ehre als Allererste ueber das Podium zu fahren: Ladies first
Probleme hatte ich waehrend der Woche eigentlich nur rund ums Thema Sprit. Da wird es Zeit, dass ich bei der Shell fuel challenge mitmache und ein paar wichtige Dinge dazu lerne. Zum Beispiel: wie erkenne ich schlechten Sprit schon vorher? Vielleicht gibts so etwas wie einen Sprit-Schnelltest…faerbt er sich gruen kannst du Gas geben, bei rot darfst du ihn auf keinen Fall einfuellen…das waere eine richtige Marktluecke.
Meine Planung fuer die Woche sah ausserdem vor, mich mit den Ablaeufen bei einer von der ASO veranstalteten Rallye vertraut zu machen und ich habe das Gefuehl, ich habe sehr viel darueber gelernt.
Der Umgang mit dem GPS und auch das Zusammenspiel von Roadbook mit den Angaben zu den WPs und dem GPS. Hier waren doch ein paar Schikanen eingebaut, die man sicher noch verbessern muss. Aber im grossen und ganzen hatten ja alle mit diesen Problemen zu kaempfen und somit war es dann auch wieder ok. Ein Problem, das sich fuer mich, die ich auf Sicht fahre und nicht voll am Limit, sicher nicht so stellt, wie fuer die Top-Fahrer im Auto und auf dem Bike, wenn das Roadbook Fehler hat und ungenau ist, dann ist es bei ihrem Tempo schnell mal sehr gefaehrlich.
Die Jungs und Maedels von der Orga waren alle super nett und hilfsbereit. Und wir hatten viel Spass zusammen, denn man verbringt fast mehr Zeit damit, vor den Pruefungen anzustehen, als in der Pruefung zu fahren.
Die Zuschauer in Ungarn und Rumaenien waren unglaublich. Begeisterte Massen saeumten die Strassen auf den Verbindungsetappen und auch in den entlegensten Winkeln der Sonderpruefungen waren noch Fans zu finden. Die Strecke von Rumaenien zurueck nach Ungarn, immerhin 210 km konnte man eigenlich ohne Roadbook finden, man musste einfach nur entlang der jubelnden Menschen am Strassenrand fahren. Grossartig, das hat mir sehr viel Spass gemacht.
Wie auch bei den anderen Rallyes war es auch hier wieder wie bei einem grossen Familientreffen. Man trifft die Cousins und Cousinen, die man nur gelegentlich trifft. Mit grossem Hallo und viel Spass verbringt man die Woche und erzaehlt sich, was man so erlebt hat. Und die Finish-Party verbringt man fast nur damit, sich zu verabschieden und zu ueberlegen, bei welchem Event man sich wohl wiedertreffen koennte. …Faehrst du hier, faehrst du dort…da musst du unbedingt auch hin…
Und wie immer war es toll, wie gross die Hilfsbereitschaft untereinander ist.
Ich freue mich schon sehr darauf, sie alle bei der naechsten Rallye wieder zu treffen. Sicher spaetestens in Argentinien. Denn darauf sind schon alle ganz neugierig.
Um auf Hansys Frage vom Anfang der Woche zurueck zu kommen… eigentlich sah meine Planung im Mai ein paar Tage Enduro-Trainings-Spass in Rumaenine vor. Nur so und ohne um 6 in der Frueh aufzustehen…aber das muss warten. Meine kleine Mama, die in Gedanken immer als Schutzengel bei mir mitfaehrt und auf mich aufpasst braucht mich jetzt mal eine Weile zu Hause als Unterstuetzung, damit sie wieder gesund wird.
Das naechste Projekt wird also die Breslau-Rallye Anfang Juli sein.
Afrikanischer Sprit in Ungarn
Die Autoprofis kann man live nur sehen, wenn man weit hinten faehrt…und so komme ich vielleicht auch zu ein paar Bildern aus dem Helikopter
Es ist irre, wie schnell die Jungs unterwegs sind und ueber die Piste fliegen. An der Spitze liegen nur Sekunden zwischen den Teams.
Morgen geht es in die letzte 157 km Speziale, dann wird sich zeigen, welche Farbe die Nase vorn hat.
Auch bei den Motorraedern ist es spannend. Einer der in die Top 10 gefahren ist, Rob Verstegen hatte heute ein wenig Pech mit dem Sprit und fiel mit stotterndem Motor und wenig Leistung ein wenig nach Hinten. Wie wir alle, die gemeinsam an der Tankstelle unsere Kanister gefuellt hatten. Bei den Jungs war das Mischungsverhaeltnis von altem und neuem Sprit grade noch so, dass die Bikes auch in der zweiten Pruefung des Tages noch liefen. Ich dagegen hatte nach dem Tankstopp fast nur noch das schlechte Zeug im Tank und kam auf dem Weg zum Start in die zweite Speziale grade noch 100 Meter weit. Dann ging nichts mehr. Mist. Richard hat sich ganz flink dran gemacht, den Fehler zu suchen. Kerze gewechselt, Vergaser ausgebaut und gereinigt…leider ohne Erfolg. Ich musste fuer Heute die Segel streichen. Eine Rueckfrage bei der Rennleitung ergab die Startfreigabe fuer die letzte Etappe, wenn wir es schaffen, das Problem zu beheben. Und dann kam quasi als gelber Engel Rob in seiner gelben Suzuki Jacke und erzaehlte von seinem stotternden Motor… Yippie!!! Mein Motorrad ist nicht kaputt, es braucht nur den richtigen Sprit. Den habe ich vorhin auf dem Weg zum Hotel besorgt.
Nun kann es wieder losgehen. Auf die Loesung waeren wir in Afrika sicher schneller gekommen
Rund 30 Motorradfahrer sind bereits ausgefallen. Da macht es mir nichts aus, am Ende der Wertung zu fahren. Hauptsache heil ins Ziel. Morgen ueberqueren wir nach der Runde am Morgen dann noch das Podium in Balatonfueret und dann ist die Woche auch schon vorueber.
Vier verschiedene Strecken in 7 Tagen. Morgen fahren wir die Runde zur Abwechslung mal anders herum. Damit es nicht so langweilig wird
WRC in Ungarn
Folgt den Pfeilen heisst es sonst manchmal. Hier heisst es: Folgt den Flatterbaendern und guckt ins nicht ganz fehlerfreie Roadbook und werft ne Muenze, wenn es nicht zusammen passt. Manch einer der schnellen Jungs am oberen Ende der Wertung faehrt gleich ganz ohne den laestigen Papierkram. Klappt offensichtlich auch ziemlich gut.
Morgen fahren wir wieder exakt die gleiche Runde wie Heute…und einen Teil auch schon Gestern. Damit es nicht langweilig wird erfaehrt man das eigentlich erst, wenn man das alte Roadbook schon in die Tonne gedrueckt hat. Auf den ersten Blick sieht es auch anders aus. Es hat ein neues Deckblatt
Also eigentlich WRC, Vollgas auf der ganzen Strecke. Ist ja auch nicht so lang. 157 km die lange Runde und 52 km die Kurze. Die meiste Zeit verbringen wir damit, uns am jeweils naechsten Start anzustellen.
Wenn die Orga nicht schon ein paar Rallyes organisiert haette koennte man denken, es handelt sich um einen Verein, der das zum ersten Mal macht…
Die Gegend hier um auf dem Balaton gefaellt mir super. Sicher koennte man mit ein wenig mehr Vorlauf auch fuer jeden Tag eine neue Runde zusammenstellen. Das Problem wird dann nur, vermutlich reicht das Flatterband nicht.
Bisher habe ich die Woche sturzfrei erlebt. Das geht leider nicht jedem so. Auf dem Weg zum Hotel sah ich den Besenwagen, der wieder einige Motorraeder huckepack hatte.
Zwei von den deutschen Teilnehmern auf den Motorraedern haben auch schon den Heimweg angetreten. Schade. Gute Besserung an euch.
Erlebnisse bisher: ungeplante Stopps wegen vermutetem Spritmangel, der sich im Nachhinein als Vakuum im Tank durch ein geschlossenes Auslauf-Ventil herausstellte. Trotzdem, die zwei Liter, die mir die Forstarbeiter spontan spendierten brachte mich ins Ziel. Und das Ventil habe ich aussortiert.
Und heute dann tatsaechlich doch noch ein total leer gefahrener Tank 5 km vor dem Ziel…Mist. Meine Kleine hat richtig viel Sprit geschluckt und ich musste dann zu Fuss los, um an das ersehnte Ziel zu gelangen. Gluecklicherweise fand sich am Wegesrand eine kleine Flasche Sprit, deren Inhalt mich nach einem Sprint zurueck zum Bike (viel anstrengender als zu fahren…) auch ins Ziel brachte. Fuer die erste Etappe morgen frueh habe ich vollgetankt. 27 Liter. Sicher ist sicher. Alte Wuestenregel…wann auch immer es geht: Volltanken, Wasservorraete fuellen und Essen wenn es etwas zu essen gibt.
Das Ranking bei uns drei Maedels ist relativ einfach: Annie Seel ist weit an die Spitze vorgeprescht. Mirjam Pol und ich tummeln uns weiter hinten. Sie mit einigen Plaetzen Vorsprung auf mich.
Jetzt muss ich aber schnell ins Bett. Das Hotel ist schoen, aber 30 km vom Start entfernt. Das heisst wieder extra frueh aufstehen, um rechtzeitig am Start zu sein.
Fotos gibts, wie Marion schon schrieb bei Maindru zu sehen.
Ein Interview mit mir gibts wie ich hoerte bei Youtube.
Und auch hier bei www.Rallye-Adventure.de gibts Fotos von mir zu sehen.