Archive for the ‘Enduro-DM’ Category

ADAC-Hansa Abend der Meister

"Sie sollen geehrt werden."
Klasse, so eine Einladung. Fragt sich, wofür soll ich denn geehrt werden?
Dafür, dass ich über die Saison 2008 ordentlich Geld ausgegeben habe natürlich. Denn die Startgelder und der Sprit, den ich durch den Auspuff geblasen habe, summieren sich ganz ordentlich.
Aber ich hatte reichlich Spaß dabei und eine super Zeit mit meinen Freunden auf den Pisten, die wir unter unsere Stollen nahmen.

Den 1. Preis des ADAC-Hansa Enduro-Pokals nehme ich also sehr gern entgegen.
Kommentaren am gestrigen Abend zufolge habe ich auch den 1.Preis für das tollste Kleid bekommen… den gebe ich natürlich gern an Anna Fuchs weiter, die dieses Kleid designed hat.
Neben dem zweiten Dirtgirl, meiner Schwester Marion, begleitete mich eine ganze Armada von Kalles zur Party, denn sie wollten auch unters Volk.

Jens Riewa führte uns durch den Abend und weihte uns in die Geheimnisse der Fernsehwelt ein. Männer, denkt daran, wer etwas auf sich hält trägt seidene Kniestrümpfe.
Applaus, Pfeifen und Lachen übten immer alle gemeinsam. Als ich dann dran war klappte es schon wunderbar und ich kann nur sagen, von der Bühne aus fühlt sich der Applaus dann noch mal ne Runde toller an, als unten im Publikum. Vielen Dank dafür.

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Deutsche Enduro Meisterschaft

Eine grossartige Kulisse im Steinbruch – oder heißt es in diesem Fall Vulkanbruch?! -
versetzte uns fast in die Berge einer Fantasie-Landschaft.
Das Tuffgestein fuhr sich extrem seltsam und ich habe mir sagen lassen, es gäbe dort niemals
Pfützen. Das war mir neu, eine gute Idee, um mal im Winter zum Training zu kommen.
Wir hatten jedenfalls einen tollen und vor allem sonnigen Herbsttag und fuhren ein gelungenes
Rennen in der Gegend um den Nürburgring. Quasi die Offroaderweiterung der Nordschleife.
Ich habe unterwegs sogar Autofahrer in Rennanzügen gesehen. Ehrlich, ich schwörs.
 
Bis zum nächsten Mal, bis zum nächsten Jahr, guten Rutsch…so gings nach dem Rennen
durchs Fahrerlager. Und ich freu mich schon – aufs nächste Jahr.
 
Für dieses Jahr schließe ich mit dem 3. Platz im Deutschen Enduro Damen-Cup und
dem 2. Platz in der Norddeutschen ADAC-Meisterschaft ab.

Deutscher Enduro Damen-Cup 2008

Nach 8 Läufen von März bis Oktober stehen die Sieger nun fest:
Heike Petrick gewinnt mit knappem Punktvorsprung vor Martina Singer das Championat.
Ich konnte die Saison auf dem 3. Platz beenden.

Alle Rennen waren super organisiert, mit Strecken, die uns durch die jeweilige Umgebung des Veranstaltungsortedurch Veranstaltungsortes schickten. Die Helfer und Streckenposten waren zumeist gut gelaunt und sorgten auch auf der Strecke für gute Stimmung. Auch das Wetter war uns fast immer wohl gesonnen und manchmal blitzten uns sogar Sonnenstrahlen entgegen. Im Hochsommer sorgte ein Waldbad für die nötige Abkühlung, ansonsten gab es auch mal ein paar Schlammpackungen. Aber da wir ja alle Dreck lieben war auch das eine willkommene Abwechslung unterwegs.

Ganz große klasse war das Miteinander und Geschnatter der Mädels unterwegs.
Es sorgte regelmäßig für Aufregung wenn wir die Stempelzeit mal wieder fast verpassten.

Vor Ort umsorgte mich das Team um Carmen Jankus ganz wunderbar und ließ kaum einen Wunsch offen. Ich bekam sogar morgens meine warme Milch ;) Danke an euch und ich freue mich aufs nächste Jahr.

Dank der tollen Unterstützung durch das KEDO-Racing-Team und alle weiteren Partner hatte ich eine komplikationslose Saison und möchte mich auf diesem Wege bei allen ganz herzlich für die Produkte und die Unterstützung bedanken.

Ohne Sie wäre diese Saison nicht so erfolgreich verlaufen.

Ich freue mich darauf, auch im nächsten Jahr eine erfolgreiche Saison mit meinen Partnern fahren zu können. Meine Pläne sehen auch den einen oder anderen Lauf der Enduro Europa-Meisterschaft vor.

Wir dürfen gespannt sein, was mich dort für Abenteuer erwarten.

Im nächsten Jahr werde ich auch wieder alle um mich herum mit meinen
Dirtgirls-Powerriegeln versorgen.

Doch vorher werde ich mich auf dem Weg nach Dakar machen. Wenn auch das Ziel in diesem Jahr Buenos Aires heißen wird.

Enduro Meisterschaft

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch hartnäckigen Sockenverweigerern wird klar, der Sommer ist vorbei. Und damit auch schon fast die Deutsche Enduro-Meisterschaft 2008.
Nur noch ein Lauf, dann stehen die diesjährigen Champions fest.
Für uns wird dieser Lauf in Kempenich stattfinden. Nach dem Lauf in Tucheim wird der Kampf um Platz 1 noch einmal spannend werden. Nur Zwei Punkte trennen Heike und Martina. Mein 3. Platz in der Meisterschaft steht eigentlich fest, zum 4.Platz habe ich 23 Punkte Vorsprung und nach Vorn zu rutschen halte ich für eher unwahrscheinlich.

Die Strecke in Tucheim war wieder einmal klasse, Strassen wurden wenn überhaupt nur gekreuzt und zum Teil ging es ziemlich eng durch die Bäume (Lenkerspuren waren deutlich sichtbar ;) ). Nur die schöne Sandkuhle, die in den letzten Jahren Teil der Etappe war, durften wir Mädels nicht fahren. Strecke zu schwer und wir zu langsam… :( Dabei hatte ich mich so auf die Abwechslung zu den so häufig vorkommenden Ackercross-Prüfungen gefreut. Naja, nächstes Mal.
Schwierigkeiten unterwegs boten die Bahngleise, die ein paar Mal pro Runde überquert werden mussten. Aber mit Teamwork haben wir diese auch gut gemeistert.
An den Schlammpassagen waren im Notfall viele Helfende Hände zur Stelle, die hatten solchen Spaß, dass man meinen könnte, die lotsen uns absichtlich in die schlechtesten Spuren, nur um etwas zu tun zu haben. Aber natürlich waren auch Zuschauer dort, die fahrbare Spuren anzeigten.

Mein schnell griffbereites Leatherman-Tool an der Gabel kam zum Einsatz, als sich Sabrina mit einem 4mm Draht ans Bike gefesselt hatte. Ihr Fuß war mit dem Draht an die Fußraste fixiert und der Draht hatte sich auch noch ein paar Mal hinter der Bremsscheibe aufgewickelt. Ein Sturz war nicht mehr zu vermeiden und allein hätte sie sich aus dieser misslichen Lage nicht wieder befreien können. Auch zwei Fahrer aus der Senioren-Klasse eilten sofort zu Hilfe und gemeinsam halfen wir ihr wieder auf die Füße. 

Ich hatte wieder nicht genug meiner Power-Riegel dabei, um alle probieren zu lassen, aber an der Produktion wird fleißig gearbeitet. Wer also Interesse hat sollte sich rechtzeitig bei mir melden.

Die GasGas-Truppe hat sich wieder einmal super lieb gekümmert. Die Knollies standen an SP1 und einem der Schlammlöcher, um die richtige Spur zu zeigen. Mark schwang den Tankrüssel und ermunternde Worte.
Bleibt noch Olaf Redecker gute Besserung zu wünschen, der sich in der Sonderprüfung verletzte.

 

Teamwork in Griechenland

Nur noch ein Tag, dann noch der Abschluss-Cross und die Sechstagefahrt in Griechenland gehört schon wieder der Geschichte an. Heike, seit dem 3. Tag als Einzelkämpferin unterwegs, schlägt sich super und läßt sich von den Herren der Schöpfung Tipps beim Reifenwechseln geben. Kann ich gut nachvollziehen, Mousse zu wechseln, wenn man das noch nicht 800x gemacht hat ist jedes Mal wieder eine Herausforderung. Vielleicht sollte ich mir mal ein Video drehen, bei einem, der sich auskennt. Dann kann ich das auswendig lernen…so überlege ich jedes Mal wieder…wie war das nochmal??? Irgendwie klappt es ja, aber wenn ich mir die anderen ansehe, dann weiss ich, es könnte besser und vor allem viel schneller gehen.
Hier jedenfalls wird Teamwork betrieben und Marco Straubel, der Heute einen recht erfolgreichen und vor allem sturzfreien Tag hatte, hilft Heike mit guten Ratschlägen beim Reifenwechsel.

Weitere News über den Tag gibts hier.

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Six Days Greece

Der zweite Sixdays Tag ist vorüber und unsere Mannschaften schlagen sich trotz der Hitze wacker.
Natürlich können die Ergebnisse fast live verfolgt werden, auch wenn die Seite immer mal wieder zusammenbricht.  

Die Zusammenfassung jeden Tages gibts auf enduro-dm.

Bei den Damen ist nach dem 2.Tag nur noch Heike Petrick im Rennen. Die beiden anderen Mädels sind leider schon raus. Drücken wir die Daumen, dass Heike eine spannende und problemfreie Woche hat.

Olaf Redecker fuhr, obwohl er quasi auf Socken unterwegs war, dank der kleinen Heimwerker vor Ort einen flotten Stiefel… wer das Geheimnis um seine Stiefel ergründen will muss die News zum zweiten Tag lesen.

Der erste Tag war laut Heike schwieriger als erwartet. Zwei steile Auffahrten und eine lange, steinige Abfahrt machten die Strecke recht anspruchsvoll.

Enduro Traum mitten in Deutschland

Heute waren mal wieder alle Klassen der Deutschen Enduro Meisterschaft vertreten. Rund 340 Starter…da sage noch mal einer, der Endurosport stürbe aus. Waldkappel rief und zauberte mit einer tollen Strecke breite und zufriedene Lächeln auf die Gesichter der Fahrer. Eine 85 km Runde, davon gefühlte 5 km befestigte Strassen. Vielleicht waren es insgesamt auch 10 – aber das fiel nicht weiter auf. Die restlichen Kilometer führten uns durch die Wälder, bergauf- und bergab. Hohlwege, die mich start an Rumänien erinnerten. Großartig. Der anhaltende Regen in der Nacht sorgte dann auch für ein paar Matschlöcher und ließ ein paar der Auffahrten richtig spannend werden.
Auf jeden Fall tolles Romaniacs Training.
Die Sonderprüfung war mit viel Liebe in den Hang gesteckt worden und schon beim Ablaufen hatten Carmen und ich viel Spaß dabei, uns vorzustellen, wie wir die Wiese runterschliddern würden.
Gewohnt vorsichtig fuhr ich meine Runden. In der zweiten Runde machte ich aber einen ganz schön großen Satz, weil ich zu schnell (!!!) eine Abfahrt anfuhr…eigentlich wollte ich hinunterfahren, tatsächlich sprang ich dann. Oje, unten küsste ich ziemlich hart meinen Lenker, konnte einen Sturz aber glücklicherweise verhindern. Aber mein Schädel brummt immernoch ganz schön.
Leider gab es noch ein paar ernsthaftere Verletzungen. Ich hoffe, den Jungs geht es bald wieder besser. Das roadkill-Wildschwein wird sicher auf irgendeinem Grill landen ;)
Nach 5 von 8 Läufen führt Heike Petrick die Meisterschaft der Damen an, dicht gefolgt von Martina, danach komme dann ich auf Platz 3. Die weiteren Girls: Carmen, die heute leider abbrechen musste, Christine und Jaqueline.
Unsere 3 Six Days Girls machen sich in dieser Woche auch auf den Weg nach Griechenland. Ich drücke ihnen natürlich die Daumen, dass alles gut läuft und soviele wie möglich im Ziel ankommen werden. 
 

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