Archive for the ‘Enduro’ Category
Fotos Breslau Rallye 2010
Wie immer war die Breslau eine Art Familientreffen…
das Besondere an diesem Familientreffen?! Alle dürfen ordentlich im Dreck spielen, viel und laut fluchen und mit schwarzen Füßen ins Bett gehen.
Nebenbei werden ein paar Gewinner ermittelt, aber das ist eigentlich nur zweitrangig. In erster Linie geht es um das gemeinsame Erlebnis und eine tolle Woche.
Unzählige fleißige Freiwillige sorgten unermüdlich und immer freundlich – manchmal auch sehr bestimmt – dafür, dass es so reibungslos wie möglich lief.
Und sie trotzen dabei allen denkbaren und abwegigen Unwegbarkeiten, die durch das Wetter, die Hitze, den Staub, die Nachbarn, die Förster, die Army, die Zuschauer, das Wasser, die Teilnehmer, das Essen, die Roadbookänderungen, die Änderungen der Änderungen, die Hygiene, den Schlafmangel, das Tempo, die Ungeduld, die Unterzuckerung, die Roadbookfehler, technische Defekte, schlechten Mobilempfang und was auch immer verursacht wurden.
Zusätzlich sorgte das O.R.M.S Team von Klaus Spörl gewohnt routiniert dafür, alle Notfälle angefangen von aufgekratzten Mückenstichen bis hin zu schweren Frakturen erstklassig zu versorgen.
Ein ganz grosses Dankeschön von mir für euren großartigen Einsatz für uns alle!!!
Für mich war es der erste Rallye-Einsatz auf der Sherco 3,0i, die ich mit einem 5 Liter Hecktank von Franck Carbon -verbunden mit einer zweiten Benzinpumpe- und einem kleinen Navigationscockpit für die Breslau einsatzbereit gemacht hatte.
Mit dem Serientank hätte sie die Etappen definitiv nicht gemeistert, an den Tankstopps gingen immer mind. 9 Liter in die Tanks.
Der Prolog in Dresden war gewohnt lustig, mit tiefen Löchern, die für die ersten Startreihen noch ein wenig knifflig waren, sich aber im Laufe des Tages “einfuhren”. Auch die mit Wasser gefüllte Schikane sorgte für die Belustigung der Zuschauer und Teilnehmer.
Frei nach dem Motto “Matsch macht glücklich” – empfehlenswert ist es natürlich, wie auch in allen anderen Wasserdurchquerungen der restlichen Woche, zunächst zu Fuß durchzulaufen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden ![]()
Das hatten sich die Jungs vorher auch schon gut überlegt, sie meinten, dafür hätten sie ja mich…ha,ha,ha.
Schöner Test gleich in der ersten Etappe in Polen am Morgen, ich lief zu Fuß durch, alles maximal halbe Wade, ok, schnell zurück und dabei flott über die dicken Stiefel gestolpert und direkt einen schönen Schluck genommen… natürlich hatte ich Glück und es wurde gefilmt…mir bleibt ja keine Peinlichkeit erspart
Das Tagebaugebiet Hohenmöhlsen, in dem auch die Baja Saxonia stattfand, bot eine ganz nette Strecke, 3 Mal die gleiche Runde war dann allerdings nur etwas für die navigationsfaulen Fahrer, für die anderen ist das nicht so toll. Klar wollen wir Fahren, aber schön mit Roadbook, nicht nur viel… Meinen absoluten Respekt an die Besatzung des CPs am Förderband…das war wohl der schlimmste Job der ganzen Rallye.
Die anschließende Verbindungsetappe nach Drawsko/ Recz mutete vor allem für die Autofahrer wie eine Dakar-Etappe an.
Ist es zu nass mosern wir über den Regen und den Schlamm, ist es zu trocken wird die Hitze und der Staub verflucht…irgendwas ist immer…und so war es auch schon immer.
Bekannte Stecken wurden in diesem Jahr mit neuen Abschnitten verbunden, die Wasserlöcher waren, soweit ich mich erinnere, alles alte Bekannte, die uns mit einem “Juchu, wir kennen uns doch”, in ihre Fluten lockten.
Auch die Sumpflöcher lagen inmitten der Kompasskurse, glücklich sind da diejenigen, die GPS mit Karten nutzen, auf denen sie alle kleinen Wege, Sümpfe, Wälder, Wasser und Sandflächen schon vorab auskundschaften können. Ich sollte fürs nächste Jahr wohl mal die Anschaffung eines neuen GPS in Erwägung ziehen…mit meinem Foretrex bin ich momentan ja offenbar in der Steinzeitnavigation hängengeblieben.
Ist so aber auch ganz lustig, so habe ich wenigstens einen kleinen Fango-Ausflug mit Robert Leischner in den Sumpf gemacht…auf dem Weg zum “roten” Kompass-CP. Der Sumpf lag leider auf dem direkten Weg dorthin…
Robert hat sich die Woche über gewohnt souverän durch die Etappen navigiert und am Ende erneut den Pokal für den ersten Platz abgeräumt.
Für mich war die Rallye am Marathontag mit einem Ausflug ins örtliche Spital beendet. Ich stolperte über einen spitzen Stein, wie die Hamburger so schön sagen, und landete auf der Schulter.
Ganz schön deprimierend, mein erstes Rennen, dass ich aufgrund einer Verletzung nicht beenden konnte. Leider wird es auch noch eine Weile dauern, ehe ich wieder aufs Bike steigen kann.
Die Medics haben sich alle Mühe gegeben, mich aufzumuntern. Dennoch, beim nächsten Mal werde ich wieder fahrend dabei sein.
Viele großartige Fotos wurden von Robert Kranz geschossen, die er im Offroad-Forum geposted hat. Und natürlich von der www.H31.pl Crew. Didier Griffouliere hat fast nur Autos und Trucks fotografiert, aber auch die Bilder machen viel Spaß. Und viele mehr…merci euch allen.









Hans Riedel hat eingefangen, wer mich da so einmatscht ![]()



Sherco 3,0i Enduro
Ab ins Enduro-Paradies mit meiner neuen Sherco. Brebu Nou als Testgelände…mal was Neues
Das Wetter war perfekt zum Testen: Regen, Regen und nochmal Regen. Wenn es nicht geregnet hat, dann gab es Schneeregen oder Nebel. Der Boden im Wald, rutschig wie sonst was…
Und das Bike: perfekt. Die kleine Sherco 3,0 i klettert alle Berge hoch und runter, leicht kurvt sie um die Bäume und hält toll die Spur, wenn es mal rutschig wird. Alle, die sie probiert haben wollten sofort tauschen…
Vorbereitet und betreut wird meine Sherco von Heiko Plenter in Feldhorst bei Reinfeld. hp-Sportmotorräder
Neben dem ersten Einsatz der Sherco haben wir ein kleines Mädels-Camp im EnduRoMania Headquater veranstaltet. Auch hier kommen die Enduro Einsteiger auf ihre Kosten. Jeder Schwierigkeitsgrad kann dort in den Bergen gesucht, gefunden und gemeistert werden. Und zaubert ein großes Grinsen ins Gesicht


und bei Steven Palmer habe ich noch folgende Anzeige entdeckt…
Rallye Co-Pilot
Das riesige Starterfeld der diesjaehrigen Tuareg-Rallye ist in Merzouga eingetroffen…und ich habe meine ersten Erfahrungen als Co-Pilotin im Auto hinter mir. Einschliesslich der ersten kleinen Erg-Querung.
Und – Pharmacie sei Dank – ohne Spuck-Stopp
Oder es liegt an Edos Fahrweise, ich werde es allerdings nicht ohne Tabletten versuchen. Ich hasse es, wenn mir uebel ist.
Der erste Tag nach der ruhigen Faehrueberfahrt war mit vielen Flaechen verbunden, ich habe mit dem Trip rumprobiert, denn die angezeigten Kilometer waren zu wenig und es passte nicht zu den Roadbookangaben. Vom Bike gewoehnt habe ich mit kleinen Schritten versucht die Abweichung zu beheben…ohne Erfolg…groesser, kleiner, wieder noch groesser…nix.
Aber Heute, endlich, mit 243 war ich endlich perfekt im Trip…anstatt 2 oder 3 groesser waren es 30 mehr. Und somit konnten wir Heute ein wenig mehr Gas geben.
Die Cockpit Postition ist ungewohnt passiv, aber ok, Im Vorbeifahren die Motorbike-Profi Extraloops anzusehen faellt mir allerdings sehr schwer. Da ueberkommt mich die Sehnsucht, meinen Sitzplatz gegen die harte Motorradsitzbank zu tauschen.
Morgen kommen mehr Duenen, 3 Ergs, Edo freut sich schon sehr, ich bin noch nicht sicher…staendig lauert die Seekrankheit, der ich ein Schnippchen schlagen moechte.
Edos Fahrweise ist angenehm, er hat noch keine Schaeden ueber Intercom erlitten…kein Gekreische uebers Mikro. Was aber spaetestens in den Duenen noch kommen kann.
Besonders genossen habe ich wieder die Landschaft, Marokko im Fruehling ist einfach traumhaft. Es hat viel geregnet, was bedeuted, es gibt viel Gruen. Aber auch viele Schaeden, an den Pisten und Flusseberquerungen. Heute Morgen musste der Start in die Speziale verlegt werden, da die Bruecke in Missor ueber Nacht weggespuelt war. Gestern Abend war sie noch befahrbar, kaum wartet man ein paar Stunden und Kubikmeter Wasser, schon ist das Fundament weggespuelt.
Das komplette Fahrerfeld im Convoi zum Start zu sehen war beeindruckend, nomalerweise sieht man immer nur einen Teil davon. 200 Motorraeder sind hier in diesem Jahr am Start, aufgeteilt in Profis und Amateure, auf groessen Rallyebikes, Zweizylindern und leicht modifizierten Enduros.
Bei den Autos kenne ich mich noch nicht so aus
ueber die Woche werde ich es sicher noch lernen…
Die Navigation ist fuer mich deutlich leichter, als auf dem Bike, da ich viel mehr Zeit dafuer habe. Und es gibt nicht andauernd etwas anzusagen, viele Bilder, die gradeaus zeigen waehrend man auf der Hauptpiste bleiben soll, koennte man einfach weglassen…15 km der Hauptpiste folgen…dazwischen gucken, ob Gefahrenstellen kommen, da nur die besonders gefaehrlichen im Roadbook angegeben sind.
Results kommen Morgen, Heute sind noch nicht alle Teilnehmer im Ziel angekommen.
Drachones Rally Romania
| Three days of racing in the off-road paradise, Romania. Over 1000 km from Bucharest, over Craiova and Horezu to Sibiu. |
Drachones Rally Raid takes place on a completely new track, over various terrains where the racers will need to use at maximum their machines, physical strength, mental endurance and navigation skills.
The competition starts in Bucharest, crossing the southern country side on fast but sometimes tricky land roads. On the second part of the first day the pilots will face the fast and sandy tracks next to the Danube before they reach the bivouac in Craiova.
The second day starts with a large loop around Craiova on some quite fast tracks approaching the pre-Carpathians hills where the rally caravan stops.
During the last day, the rally climbs over 2000 m altitude, crossing the two parallel mountain chains of Southern Carpathians, the stony, technical and sometimes very tight trails offering in exchange to the competitors breathtaking landscapes. The finish and prize giving are scheduled for the second part of the day in the Sibiu area, one of Romania’s most spectacular cities.
Read more on www.drachones.com starting from April.
Deutschsprachiger Kontakt: tina@dirtgirls.de und marathonrally.com

Endlich auf dem Podium!
Hurra, jetzt ist es wirklich geschafft!
Tina und Tamsin Jones stehen zusammen auf dem Ziel-Podium in Buenos Aires und sind überglücklich


Letzte Etappe nach Buenos Aires
Jaaaaa, Tina hat es geschafft!!!
Überglücklich hat sie mich eben angerufen, es hat alles gut geklappt und ganz wichtig: alles ist heil geblieben!
Im Ziel der Wertungsetappe warteten viele schon ganz gespannt auf das erste Auto. Carlos oder Nasser??
Die letzte Etappe hat sie auf Platz 61. beendet. Das Gesamtergebnis ist somit Platz 85. Super genial, denn von
den 161 gestarteten Motorrädern sind nur 88 ins Ziel gekommen = 54 %.

Jetzt liegen nur noch ca. 300 km Verbindungsetappe bis Buenos Aires vor ihr und dann wird gefeiert!
In B.A. warten sicher schon jede Menge Zuschauer auf die Rallye-Teilnehmer, um alle wie Helden zu feiern.

Die Motorradstiefel wird Tina jetzt erstmal wegstellen und die Tanzschuhe anziehen
Viele Grüße
Marion
Gerade frisch eingetroffen von Agustin Olmedo:

Aufgenommen in der Stadt “Hidden Water” Provinz Mendoza.