Archive for the ‘Enduro’ Category
Rallye Co-Pilot
Das riesige Starterfeld der diesjaehrigen Tuareg-Rallye ist in Merzouga eingetroffen…und ich habe meine ersten Erfahrungen als Co-Pilotin im Auto hinter mir. Einschliesslich der ersten kleinen Erg-Querung.
Und – Pharmacie sei Dank – ohne Spuck-Stopp
Oder es liegt an Edos Fahrweise, ich werde es allerdings nicht ohne Tabletten versuchen. Ich hasse es, wenn mir uebel ist.
Der erste Tag nach der ruhigen Faehrueberfahrt war mit vielen Flaechen verbunden, ich habe mit dem Trip rumprobiert, denn die angezeigten Kilometer waren zu wenig und es passte nicht zu den Roadbookangaben. Vom Bike gewoehnt habe ich mit kleinen Schritten versucht die Abweichung zu beheben…ohne Erfolg…groesser, kleiner, wieder noch groesser…nix.
Aber Heute, endlich, mit 243 war ich endlich perfekt im Trip…anstatt 2 oder 3 groesser waren es 30 mehr. Und somit konnten wir Heute ein wenig mehr Gas geben.
Die Cockpit Postition ist ungewohnt passiv, aber ok, Im Vorbeifahren die Motorbike-Profi Extraloops anzusehen faellt mir allerdings sehr schwer. Da ueberkommt mich die Sehnsucht, meinen Sitzplatz gegen die harte Motorradsitzbank zu tauschen.
Morgen kommen mehr Duenen, 3 Ergs, Edo freut sich schon sehr, ich bin noch nicht sicher…staendig lauert die Seekrankheit, der ich ein Schnippchen schlagen moechte.
Edos Fahrweise ist angenehm, er hat noch keine Schaeden ueber Intercom erlitten…kein Gekreische uebers Mikro. Was aber spaetestens in den Duenen noch kommen kann.
Besonders genossen habe ich wieder die Landschaft, Marokko im Fruehling ist einfach traumhaft. Es hat viel geregnet, was bedeuted, es gibt viel Gruen. Aber auch viele Schaeden, an den Pisten und Flusseberquerungen. Heute Morgen musste der Start in die Speziale verlegt werden, da die Bruecke in Missor ueber Nacht weggespuelt war. Gestern Abend war sie noch befahrbar, kaum wartet man ein paar Stunden und Kubikmeter Wasser, schon ist das Fundament weggespuelt.
Das komplette Fahrerfeld im Convoi zum Start zu sehen war beeindruckend, nomalerweise sieht man immer nur einen Teil davon. 200 Motorraeder sind hier in diesem Jahr am Start, aufgeteilt in Profis und Amateure, auf groessen Rallyebikes, Zweizylindern und leicht modifizierten Enduros.
Bei den Autos kenne ich mich noch nicht so aus
ueber die Woche werde ich es sicher noch lernen…
Die Navigation ist fuer mich deutlich leichter, als auf dem Bike, da ich viel mehr Zeit dafuer habe. Und es gibt nicht andauernd etwas anzusagen, viele Bilder, die gradeaus zeigen waehrend man auf der Hauptpiste bleiben soll, koennte man einfach weglassen…15 km der Hauptpiste folgen…dazwischen gucken, ob Gefahrenstellen kommen, da nur die besonders gefaehrlichen im Roadbook angegeben sind.
Results kommen Morgen, Heute sind noch nicht alle Teilnehmer im Ziel angekommen.
Drachones Rally Romania
| Three days of racing in the off-road paradise, Romania. Over 1000 km from Bucharest, over Craiova and Horezu to Sibiu. |
Drachones Rally Raid takes place on a completely new track, over various terrains where the racers will need to use at maximum their machines, physical strength, mental endurance and navigation skills.
The competition starts in Bucharest, crossing the southern country side on fast but sometimes tricky land roads. On the second part of the first day the pilots will face the fast and sandy tracks next to the Danube before they reach the bivouac in Craiova.
The second day starts with a large loop around Craiova on some quite fast tracks approaching the pre-Carpathians hills where the rally caravan stops.
During the last day, the rally climbs over 2000 m altitude, crossing the two parallel mountain chains of Southern Carpathians, the stony, technical and sometimes very tight trails offering in exchange to the competitors breathtaking landscapes. The finish and prize giving are scheduled for the second part of the day in the Sibiu area, one of Romania’s most spectacular cities.
Read more on www.drachones.com starting from April.
Deutschsprachiger Kontakt: tina@dirtgirls.de und marathonrally.com

Endlich auf dem Podium!
Hurra, jetzt ist es wirklich geschafft!
Tina und Tamsin Jones stehen zusammen auf dem Ziel-Podium in Buenos Aires und sind überglücklich


Letzte Etappe nach Buenos Aires
Jaaaaa, Tina hat es geschafft!!!
Überglücklich hat sie mich eben angerufen, es hat alles gut geklappt und ganz wichtig: alles ist heil geblieben!
Im Ziel der Wertungsetappe warteten viele schon ganz gespannt auf das erste Auto. Carlos oder Nasser??
Die letzte Etappe hat sie auf Platz 61. beendet. Das Gesamtergebnis ist somit Platz 85. Super genial, denn von
den 161 gestarteten Motorrädern sind nur 88 ins Ziel gekommen = 54 %.

Jetzt liegen nur noch ca. 300 km Verbindungsetappe bis Buenos Aires vor ihr und dann wird gefeiert!
In B.A. warten sicher schon jede Menge Zuschauer auf die Rallye-Teilnehmer, um alle wie Helden zu feiern.

Die Motorradstiefel wird Tina jetzt erstmal wegstellen und die Tanzschuhe anziehen
Viele Grüße
Marion
Gerade frisch eingetroffen von Agustin Olmedo:

Aufgenommen in der Stadt “Hidden Water” Provinz Mendoza.
Etappe 13
Morgens 4 Uhr in San Rafael/Argentinien: Wer schnarcht seelig im Zelt?? Tina Meier!
Sie hat das erste mal während der Dakar verschlafen…
Um 7 Uhr beginnt der Start der Motorräder, vorher muß aber noch die Verbindungsetappe vom Camp zum
eigentlichen Start absolviert werden.
Also schnell in die Klamotten und los! Zum Glück hat sie das Roadbook schon am Abend vorbereitet.
Aber erstmal der Bericht zur 12.Etappe:
Die Strecke begann mit einem schönen Flußbett und schneller Piste. Der erste Teil der Etappe war “nur” 200 km lang,
dann ein Tankstop und ca. 100 km Straße bevor es im zweiten Teil wieder in den Tiefsand ging. Bis zum Horizont Sandwellen.
Bei jedem Abzweig hatte Tina die Hoffnung auf einen anderen Untergrund, aber nein, wieder Sandwellen ohne Ende.
Nach ca. 70 km in der Speziale war dann auf einmal das Benzin alle… aber dank der großartigen Zuschauer, gelang es Tina
Benzin zu “erbetteln” und die Etappe zu beenden. Im Ziel hat sie auf die Dusche verzichtet, nur schnell gegessen,
das Roadbook vorbereitet und ist dann im Schlafsack verschwunden- und hat trotzdem verschlafen
Tina ist besonders happy über ihre Mechaniker vom Team Kaiser. Sie bereiten die Yamaha immer super vor und die
Maschine läuft zuverlässig.
Heute stehen 368 km Speziale an und insgesamt 357 km Verbindungsetappe bis zum Ziel in Santa Rosa!
Morgen wollen Tamsin Jones und Tina noch klären, warum die Strafzeiten für die beiden unterschiedlich ausgefallen sind.
Tamsin hat 11 Stunden Strafe bekommen und Tina 20 Stunden. Dabei haben beide die gleichen Waypoints ausgelassen.
Vielleicht würfelt die ASO die Strafzeiten aus?
Viele Grüße
Marion
Another day in paradise…
Die 8.Etappe lief für Tina super, am Telefon war sie total begeistert. Der Ruhetag hat ihre Energie wieder aufgeladen
und nun kann die 2.te Hälfte der Dakar kommen.
Am Anfang der Etappe gab es eher Endurotrial-Gelände, die Fahrer mußten sehr geschickt um die großen Steine
herumfahren, um sich nicht die Reifen und Felgen zu ruinieren (siehe Cyril Despres). Landschaftlich war die Strecke
sehr Abwechslungsreich - die Privatfahrer nehmen sich durchaus “mal kurz Zeit” nicht nur auf das Roadbook zu
schauen, sondern auch mal nach links und rechts. ;-)
Zwischendurch ein 40 km Stück durch die Dünen – auf einem sog. Kompaßkurs. In den Navigationsinstrumenten
kann man den Kurs einstellen und sich leiten lassen. Die Anzeige “grün” = richtige Richtung,
kleine Abweichung = “gelb” und große Abweichung vom Kurs “rot”.
So sieht der Fahrer auf einen Blick, ob die Richtung noch stimmt und kann sich auf das Dünen fahren konzentrieren.
Eine andere Art der Navigation ist in den Dünen kaum möglich, denn es gibt meistens keine “Landmarken” wie Häuser,
Bäume, markante Weggabelungen, o.ä.
Die ganze Etappe schlug ein neues Herz in der Yamaha. Am Ruhetag hat die Maschine einen neuen Motor bekommen,
der alte hätte nicht mehr lange gehalten… jetzt muß der neue Motor “nur” noch bis Buenos Aires halten und alles ist gut!
Etappe 8 konnte Tina auf Platz 75 beenden!
Die heutige Speziale der 9. Etappe wurde auf 170 km verkürzt. 100 % Dünen – also genau das richtige für Tina.
